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Vereinshaftpflichtversicherung

Im Bürgerlichem Gesetzbuch (BGB) ist zivilrechtlich verankert, schädigt man einen Dritten (egal ob sein Eigentum oder seine Gesundheit), so ist man zum Ersatz des entstandenen Schadens verpflichtet (§ 823 ff BGB).
Daraus ergibt sich bereits die Grundidee der Haftpflichtversicherung. Denn egal ob durch eine Aufsichtspflichtverletzung ein Mensch zu Schaden kommt oder eine geliehene Sache beschädigt wurde, die Haftpflichtversicherung hilft in zweierlei Hinsicht:

  • Sie überprüft ob diese Forderungen gerechtfertigt sind und
  • Sie leistet, wenn die Forderungen gerechtfertigt sind oder wendet Sie, notfalls gerichtlich, ab.

Es ist daher eine Haftpflichtversicherung für jede Organisation unverzichtbar, denn jede gemeinnützige Organisation kann in die Situation geraten, dass ein Mitarbeiter (egal ob Haupt- oder Nebenberuflich oder Ehrenamtlich tätig ist) oder die Organisation selbst mit Schadenersatzforderungen konfrontiert wird.
Auch ist zu beachten, dass für die Tätigkeit in einer gemeinnützigen Organisation eine Privat-, Dienst- oder Berufshaftpflicht keinen Versicherungsschutz bietet.
Unsere Rahmenvereinbarungen tragen maßgeblich zur sorgenfreien Erfüllung Ihrer eigentlichen Vereinsaufgaben bei.

Vereinshaftpflicht

Die Vereinshaftpflichtversicherung sichert alle Mitarbeiter oder ehrenamtlich tätigen Personen des Vereins/ Verbandes ab, für den Fall, dass Sie während Ihrer Tätigkeit für den Verein einen Dritten schädigen (z.B. durch Verletzung der Aufsichtspflicht ).
Unser Rahmenkonzept umfasst dabei bereits die gängigen Tätigkeitsfelder, kann aber um Besonderheiten oder spezielle Aktivitäten ggf. gegen Zuschlag erweitert werden.

Haftpflicht für Bildungseinrichtungen

Als Betreiber einer Volkshochschule, eines Bildungszentrum, eines Tagungshauses oder Ähnliches tragen Sie neben der Vereinshaftung auch das Betriebsstättenrisiko oder die Verantwortung für Betriebspraktika etc..
Unsere Rahmenvereinbarung für die Bildungseinrichtungen berücksichtigt auch diese Verantwortungsbereiche.

Haftpflicht für Übernachtungshäuser

Als Träger oder Betreiber von Erholungszentren, Tagesstätten, Wohngemeinschaften oder Selbstversorgerhäusern empfiehlt sich neben der Absicherung der Mitarbeiter oder Ehrenamtlichen in Ihrer Tätigkeit für Ihre Einrichtung auch die Risiken der Lebensmittelversorgung Ihrer Gäste, der Veranstaltungen für Ihre Gäste  oder zusätzlich vorhandene Kinderspielplätze, Skateanlagen oder Ähnliches zu berücksichtigen. Auch das Thema Aufsichtspflicht kann besonders in Tagesstätten auf Sie zukommen.
Diese und viele andere Haftungsthematiken sind in unserem Haftpflichtkonzept für Übernachtungshäuser integriert oder versicherbar.

Haftpflicht für Kunst- und Kultureinrichtungen

Träger und Betreiber von Kultur- und Kommunikationszentren, Jugendhäusern, Jugendzentren- oder cafès, Bürgerhäusern, Freizeitstätten u. ä. beschäftigen sich gleichzeitig mit der Betreuung von Kindern und Jugendlichen ( Aufsichtspflicht ), sowie mit der Führung von Gastronomie und Eventmanagement. Außerdem gibt es weitere zahlreiche Bereiche, in denen Sie und Ihre Mitarbeiter sich auskennen müssen. Durch diese Vielfältigkeit sind auch Haftungsrisiken wie Schäden aus dem Betrieb einer solchen Einrichtung oder der Durchführung von Konzerten, Ausstellungen sowie dem Betrieb von Sportanlagen wie Skateanlage oder Kletterparcour.
In unsem Vorschlag für Einrichtungen der Kunst und Kulturszene können die vielfältigsten Risiken berücksichtigt werden wobei die typischen Tätigkeitsbereiche bereits abgesichert sind.

Haftpflichtversicherung für Gemeinden, Landratsämter, Städte

Haftpflichtversicherung für die kommunale Jugendarbeit von Gemeinden, Landratsämtern und weiteren KdöRs.


1) Versicherte Risiken:

  • eigene Veranstaltungen, Spiele, Wanderungen, Freizeiten, gesellige Zusammenkünfte, Reisen
  • Ferienprogramme und -aktionen, Ferienpass, Spielmobilaktionen (ohne Kfz-Risiko) inkl. der Bereitstellung vonSpielgeräten
  • Betreuung von Kindern, Schülern und Jugendlichen
  • das Risiko aus dem Verleih von Kleinspiel- und Sportgeräten, dies gilt aber nicht für Großgeräte wie Hüpfburgen, Bungee- Running- Anlagen, mobile Kletterwände, Großzelte (ab 50 m² Grundfläche) sowie für Land- und Wasserfahrzeuge, hierfür ist eine Zusatz-Haftpflicht notwendig
  • nicht organisierter Verbandssport, aber nicht Boxen, Schießen (auch Bogenschießen) oder die sog. Risiko-Sportarten (das sind z.B. Rafting, Free- Climbing, Canyoning, Bungee-Jumping), d.h. auch bei besonders risikoreichen erlebnispädagogischen Maßnahmen unbedingt anfragen (Abseilaktionen, Burmabrücken, Höhlenübernachtungen, Flaschentauchen)
  • Konzerte, Musik-, Tanz- und Theaterveranstaltungen, Kinderzirkus, Kulturtage, inkl. der Proben
  • Flohmärkte, Ausstellungen (aber nicht die Exponate), Umweltaktionen
  • Seminare, Tagungen, Kurse, Lehrgänge, Sitzungen, Ausbildungen (aber keine Praktika in Betrieben), Führungen und Exkursionen
  • Besitz und Betrieb von Geschäftsstellen, Büros, Verwaltungen, Informations- und Beratungsstellen
  • Besitz und Betrieb von Kinderspielplätzen, Bau-, Aktiv- und Abenteuerspielplätzen
  • Besitz und Betrieb von Freizeitstätten, offenen Jugend-Häusern, -Zentren, -Räumen, -Treffs oder -Clubs, sofern dort keine feste Übernachtungsmöglichkeiten angeboten werden (Bettenhäuser, Heime, Selbstversorgerhäuser, Jugendwohngemeinschaften u. ä. sind hierüber nicht mitversichert). Werden dort ständig oder regelmäßig Getränke und/oder Speisen ausgegeben oder verkauft (Gastronomiebetrieb!) wird dafür ein Zuschlag berechnet (Lebensmittelvergiftungen)
  • Lagerung von geringfügigen Mengen gewässerschädlicher Stoffe und Flüssigkeiten (Umweltbasis)

2) Versicherungsumfang:

  • Schäden gegenüber Dritten durch fahrlässiges Verschulden der mitversicherten Personen (Vorstand, Mitarbeiter, Mitglieder, Beauftragte, z.T. auch Teilnehmer)
  • Schadenersatzansprüche bei Verletzung der Aufsichtspflicht der Betreuer an und durch Minderjährige, Verletzung der Sorgfaltspflicht gegenüber Dritten bei der Auswahl der Betreuer durch den Vorstand
  • das gelegentliche Gastronomie-Risiko (Kochen und Verpflegung im Ferien- oder Zeltlager, in Selbstversorgerhäusern, in Koch- und Backkursen u. ä.)
  • Mietsachschäden, sind Schäden an gemieteten unbeweglichen Sachen (Immobilien) und auch an gemieteten oder geliehenen (auch unentgeltlich überlassenen) beweglichen Sachen (gilt aber nicht für Kfz), in Abweichung von den AHB
  • Eigentum, Miete, Pacht und Nutznießung von Grundstücken, Gebäuden, Sälen und Räumlichkeiten (z.B. Verkehrssicherungspflicht, Räum- und Streupflicht)
  • Tätigkeitsschäden
  • Allgemeines Gleichstellungsgesetz (AGG)
  • als Bauherr oder Unternehmer von Bauarbeiten bis zu einer Bausumme von 1.000.000,00 €
  • Be- und Entladeschäden an fremden Kraftfahrzeugen
  • Prüfung der Haftpflichtfrage, Befriedigung berechtigter und Abwehr unberechtigter Ansprüche

3) Versicherter Personenkreis:

  • Alle gesetzlichen Vertreter/innen der versicherten Organisationen
  • Alle haupt-, ehren- und nebenamtlich tätigen Personen und mitarbeitenden Betreuer/innen für Schäden an Dritten in Ausübung ihres Dienstes, nicht gegen den Dienstherrn
  • Alle Aufsichtführenden der mitversicherten Einrichtungen,die in der Trägerschaft der jeweiligen versicherten Organisationen stehen
  • Alle Veranstaltungsteilnehmer, auch untereinander (Ausnahme: Verwandte 1. Grades) sofern keine Privat-Haftpflicht-Versicherung in Anspruch genommen werden kann (subsidiär)

4) Geltungsbereich:
Weltgeltung, außer in Kriegsgebieten

5) Vertragsgrundlagen:

Allgemeine Versicherungsbedingungen für die Haftpflicht-Versicherung (AHB 2012) und besondere Vereinbarungen (HAFTJUGEND) sowie besondere Bedingungen und Risikobeschreibungen.
Hinweis: Rechtsverbindlich sind allein die Inhalte und der Wortlaut des Versicherungsscheins und der Versicherungsbedingungen.

6) Versicherungssummen:

Die Versicherungssummen sind je Versicherungsjahr doppelt maximiert.

5.000.000,00 € pauschal für Personen und /oder Sachschäden
300.000,00 € für Vermögensschäden
2.000.000,00 € für Schäden an gemieteten, unbeweglichen Sachen (Gebäude) *durch Feuer oder Leitungswasser
10.000,00 € für Schäden an gemieteten, geliehenen beweglichen Sachen
1.000.000,00 € für Schäden an fremden KfZ durch Be-/Entladen
1.500,00 € für Schäden an Sachen der Mitarbeiter (Belegschaftshabe)
25.000,00 € AGG
5.000.000,00 € pauschal für die Umwelt-Basis-Haftpflicht
5.000.000,00 € pauschal für die Umwelt-Schaden-Versicherung
* im Rahmen des Regressabkommen

7) Wichtige Ausschlüsse (auszugsweise):

  • vertraglich übernommene Haftungen, soweit diese über gesetzliche hinausgehen (das ist z.B. die Haftung als Reiseveranstalter nach dem Reisevertragsrecht § 651 a BGB)
  • vertraglich übernommene Haftungen, soweit diese übergesetzliche hinausgehen (das ist z.B. die Haftung als Reiseveranstalter nach dem Reisevertragsrecht § 651 aBGB)
  • Schadenersatzansprüche der mitversicherten Mitarbeiter gegen den Dienstherrn, den Arbeitgeber oder gegenden versicherten Verein, Verband bzw. der Organisation
  • Schadenersatzansprüche der mitversicherten Vereine untereinander, wenn diese in demselben Einzelvertrag zusammen versichert sind und dafür einen Beitragsnachlass erhalten haben
  • Schäden durch Vorsatz oder durch mutwillige Beschädigung
  • Schäden durch Diebstahl oder Abhandenkommen vonSachen
  • Schäden durch den Gebrauch von Luft-, Kraft- oder Wasserfahrzeugen (ausgenommen Ruderboote und Kanus)
    Achtung
    : Hierunter fällt nicht nur das Fahren bzw. Führen und Halten, sondern auch z.B. das Ein- und Aussteigen
  • Glasbruchschäden, wenn sich die Organisation selbst dagegen versichern kann (d.h. über eine Glasbruch-Versicherung für die eigenen Räumlichkeiten)
  • Schäden an Leasinggeräten bzw. Geräten und Anlagen, die ständig zur Nutzung überlassen wurden (diese können aber über eine Elektronik-Versicherung abgesichert werden)

7.1) Zusätzlich versicherbare Risiken:

  • Schäden aus der Durchführung oder Vorbereitung von Konzerten sowie von Open-Air-Festivals oder Open- Air–Kinos
  • Schäden infolge Teilnahme an, oder Vorbereitung zu Rad-, Ski- oder Seifenkisten-Rennen, an Box- oder Ringkämpfen, Tauchsport, an risikoreichen erlebnispädagogischen Maßnahmen

7.2) Weitere Risiken, die zusätzlich versichert werden können:

  • Besitz oder Betrieb von Zeltplätzen, Skateboardbahnen, Halfpipes, Kletterwänden oder –Kletterparcours
  • Bogenschießen, Luftgewehr- oder Kleinkaliberschießen, Luftfahrt-Risiken wie Ballonfahrten, Segelfliegen
  • Verleih von Airtramps, Hüpfburgen, Bungee-Running-Anlagen u. ä., auch von Booten oder Fahrrädern
  • Kraftfahrzeuge ohne amtl. Zulassung auf dem Betriebsgelände, Haftpflicht für Segel-/Motorboote

8) Selbstbeteiligung:
pauschal für Schäden an gemieteten, geliehenen beweglichen Sachen 50,00 €
für Schäden an KFZ durch Be- und Entladen 10 %, mind. 50,00 €
pauschal für Schäden an Sachen der Mitarbeiter (Belegschaftshabe) 50,00 €


DOWNLOAD:  Datei "Haftpflichtversicherung für Gemeinden, Landratsämter, Städte" (PDF)

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