Ein günstiger Basis-Tarif wirkt zwar zunächst attraktiv, kommt im Ernstfall aber schnell an seine Grenzen. Anders als bei Privatversicherungen sind Standardlösungen hier nämlich schwierig. Immerhin variieren die Anforderungen von Unternehmen zu Unternehmen sowie je nach Branche.
Basis-Tarife decken nur die grundlegenden Risiken ab und bieten dementsprechend wenig Schutz, was diejenigen Risiken angeht, auf die es tatsächlich ankommt. Außerdem sind Deckungssummen bei günstigen Policen häufig niedrig und es gibt Ausschlüsse, die im Ernstfall zu Versicherungslücken führen.
Das, was im Vorfeld an Prämien gespart wurde, kann sich so im Schadenfall zu einer erheblichen Belastung entwickeln. Viel entscheidender ist daher, dass der Versicherungsschutz alle relevanten betrieblichen Risiken erfasst.
Die Grenzen günstiger Policen im Überblick
Begrenzter Schutz: Günstige Tarife enthalten oft Ausschlüsse, z. B. bei grober Fahrlässigkeit, vorsätzlichen Handlungen oder bestimmten Betriebsarten. Schäden in diesen Bereichen trägt das Unternehmen demnach selbst.
Niedrige Deckungssummen: Ist die Deckungssumme zu gering, bleibt der Betrieb im Ernstfall selbst auf den Kosten sitzen. Gerade bei Haftpflichtfällen mit Personenschäden oder größeren Sachschäden kann das teuer werden.
Hohe Selbstbeteiligung: Eine hohe Selbstbeteiligung senkt die Prämie, erhöht aber auch die eigene Kostenbelastung.
Eingeschränkte Serviceleistungen: Letztlich bieten günstige Tarife einfach weniger Service. Unterstützung beim Schadenmanagement, individuelle Beratung oder Unterstützung durch Gutachter; all das ist in solchen Tarifen meist nicht enthalten.