Sind Nichtmitglieder auch versichert?
Ja. In der Gruppenunfallversicherung von Bernhard Assekuranz sind auch Personen mitversichert, die (noch) nicht zum Verein gehören
Einzige Bedingung: Sie müssen dem Verein namentlich bekannt sein, wenn sie sich auf den Weg zum Probetraining machen, da bereits der Weg zum „Schnuppertraining“ mitversichert ist.
Gilt die Unfallversicherung auch für Cannabis Social Clubs?
Ja, der Versicherungsschutz gilt auch für Cannabis Social Clubs.
Hinweis: Es besteht kein Versicherungsschutz für Unfälle der versicherten Person durch Bewusstseinsstörungen. Dies betrifft u. a. auch der Konsum von Drogen oder sonstigen Mitteln, die das Bewusstsein beeinträchtigen.
Was ist eine Sportunfallversicherung für Vereine?
Der Begriff Sportunfallversicherung wird für zwei Dinge verwendet. Zum einen für die Sportversicherung der Landessportbünde, die Mitglieder von Sportvereinen mit einem Grundschutz absichert; Umfang und Leistungen regelt der Vertrag des jeweiligen Landessportbunds. Zum anderen im Alltag für die Gruppenunfallversicherung eines Vereins, um die es auf dieser Seite geht. Sie gilt nicht nur für Sportunfälle, sondern für die gesamte Vereinstätigkeit, z.B. Training, Wettkampf, Vereinsfest sowie Auf- und Abbau, und für den direkten Weg dorthin.
Wo gilt die Gruppenunfallversicherung für Vereine?
Die Gruppenunfallversicherung von Bernhard Assekuranz gilt weltweit, ausgenommen sind Kriegsgebiete.
Ist die Unfallversicherung eine Pflichtversicherung?
Nein. Wie die Gruppenunfallversicherung für Unternehmen ist auch die Gruppenunfallversicherung für Vereine keine Pflichtversicherung. Der Verein kann damit aber die Lücke zur gesetzlichen Unfallversicherung schließen und seine Mitglieder gegen das Unfallrisiko im Rahmen der Vereinstätigkeit absichern.
Die Gruppenunfallversicherung von Bernhard Assekuranz bietet Mitarbeitern, ehrenamtlichen Helfern und Teilnehmern im Schadenfall umfangreiche Leistungen und ist eine sinnvolle Maßnahme zur Vorsorge.
Sind Vereinsmitglieder nicht über die Berufsgenossenschaft abgesichert?
Über die Berufsgenossenschaft sind nur die Beschäftigten des Vereins abgesichert, auch Minijobber und bezahlte Übungsleiter mit Arbeitsvertrag (§ 2 Abs. 1 Nr. 1 SGB VII). Gewählte oder beauftragte Ehrenamtsträger gemeinnütziger Vereine können sich freiwillig bei der Berufsgenossenschaft versichern (§ 6 Abs. 1 Nr. 3 SGB VII). Einfache Vereinsmitglieder und Helfer sind darüber nicht abgesichert. Der Versicherungsumfang der Berufsgenossenschaft ist außerdem auf Arbeitsunfälle und Berufskrankheiten begrenzt.
Die Gruppenunfallversicherung des Vereins greift bei Vereinstätigkeit, nicht in der privaten Freizeit ohne Vereinsbezug.
Wann zahlt eine Gruppenunfallversicherung für Vereine nicht?
Wichtige Ausschlüsse der Unfallversicherung für Vereine (auszugsweise)
- Keine Besucher von öffentlichen Veranstaltungen
- Risiko-Sportarten wie Canyoning, Bungee-Jumping, Flaschentauchen u.ä.
- Luftfahrtunfälle (Segelfliegen, Drachenfliegen, Fallschirmspringen, Paragliding)
- Unfälle auf Wegen von oder zum Ort der Veranstaltung, wenn der Weg durch privatwirtschaftliche Erledigungen/ Termine unterbrochen wird
- Unfälle bei der vorsätzlichen Ausführung oder dem Versuch von Verbrechen oder Vergehen
- Unfälle auf Fahrtveranstaltungen mit Fahrzeugen, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt
- Alle Arten von Behandlungs- und Heilkosten
- Infektionskrankheiten
- Unfälle, die durch Alkohol-, Medikamenten- oder Drogeneinfluss eingetreten sind
Sind Behandlungskosten in der Gruppen-Unfallversicherung abgedeckt?
Die Behandlungskosten werden durch die Krankenversicherung gedeckt. Die Gruppenunfallversicherung ersetzt schwerpunktmäßig eine Invaliditätsleistung (dauerhafte körperliche Beeinträchtigung) in Folge eines Unfallschadens.
Wer zahlt bei einer Sportverletzung im Verein?
Falls Sie während einer sportlichen Aktivität im Verein, sei es Training oder Wettkampf, einen Unfall erleiden, tritt in der Regel die Gruppenunfallversicherung des Vereins in Kraft. Dies gilt auch für Unfälle, die sich auf dem Weg zu oder von diesen Aktivitäten ereignen. Es ist wichtig, dass Sie den Vorfall sowohl Ihrer Krankenversicherung als auch, sofern vorhanden, Ihrer privaten Unfallversicherung melden.
Die Behandlungskosten übernimmt die Krankenversicherung des Verletzten. Die Gruppenunfallversicherung des Vereins ist eine Summenversicherung und zahlt zusätzlich vereinbarte Pauschalleistungen, etwa eine Invaliditätsentschädigung oder ein Krankenhaustagegeld. Eine Unfallrente ist in den Tarifen nicht enthalten.
Zahlt ein Verein Mitgliedern eine Vergütung im Rahmen eines Beschäftigungsverhältnisses, gilt er als Arbeitgeber. Diese Beschäftigten sind dann über die Berufsgenossenschaft gegen Arbeitsunfälle gesetzlich versichert.