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Bernhard Assekuranzmakler

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Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM) - Ein Überblick

Die Gesundheit der Mitarbeiter ist ein wesentlicher Faktor für anhaltenden unternehmerischen Erfolg. Ein niedriger Krankenstand wirkt sich in vielerlei Hinsicht positiv auf Unternehmen auf:

  • Krankheitsbedingte Fehltage werden reduziert und müssen dadurch personell seltener kompensiert werden.
  • Besser motivierte und zufriedenere Mitarbeiter, was sich wiederum niederschlägt in einer höheren Produktivität und auf die Qualität der erbrachten Arbeitsleistung.


Während für die Gesundheit von Menschen normalerweise verschiedene Einrichtungen und Institutionen des Gesundheitswesens zuständig sind, fällt die Aufgabe der Schaffung gesundheitsförderlicher Strukturen in Unternehmen in den Aufgabenbereich des betrieblichen Gesundheitsmanagements (BGM).

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Was versteht man unter betrieblichem Gesundheitsmanagement?

BGM ist abzugrenzen gegenüber medizinischen Behandlungen des Personals.
Das zentrale Element des BGM ist die Prävention, sodass in diesem Rahmen Maßnahmen zum Einsatz kommen beziehungsweise in Unternehmen implementiert werden, die die Entstehung von vor allem chronischen Krankheiten schon im Vorfeld verhindern sollen.
Betriebliches Gesundheitsmanagement verfolgt zwei Strategien:

  • Verhaltensprävention:
    Zum einen werden Maßnahmen zur Verhaltensprävention entwickelt und umgesetzt. Dies bedeutet, dass die Beschäftigten befähigt werden, sich während der Arbeit und nach Möglichkeit auch im Alltag gesundheitsförderlich zu verhalten.
  • Verhältnisprävention:
    Die Verhältnisprävention zielt darauf ab, die Arbeits- und Organisationsabläufe, aber auch die Arbeitsumgebung, so zu gestalten, dass in diesen einerseits gesundheitsförderliches Verhalten möglich ist und andererseits die betrieblichen Bedingungen selbst gesundheitsförderlich sind.

Die gesetzlichen Grundlagen, durch welche das BGM geregelt wird, sind einerseits die Gesetze zum Arbeits- und Gesundheitsschutz im Sinne des ArbSchG und das Gesetz zum betrieblichen Eingliederungsmanagement gemäß §167 Absatz 2 SGB IX. Weitergehende Maßnahmen können Arbeitgeber auf freiwilliger Basis ihren Beschäftigten zugutekommen lassen.

 

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Was umfasst alles das betriebliche Gesundheitssystem?

Das BGM umfasst alle Prozesse, die zur Umsetzung einerseits der verhaltenspräventiven, andererseits der verhältnispräventiven Maßnahmen erforderlich sind. Das betriebliche Gesundheitsmanagement beinhaltet alle Phasen dieses Vorgangs, von der Konzeption über die Implementierung bis hin zur fortlaufenden Evaluation. Das Hinzuziehen externer Berater und/oder Dienstleistern aus der Gesundheitsbranche zählt ebenfalls dazu.

 

Welche Vorteile bietet ein betriebliches Gesundheitsmanagement?

Von den entsprechenden Maßnahmen profitieren Arbeitgeber wie Arbeitnehmer gleichermaßen:

Der Erhalt der Gesundheit ist für die Produktivität der Mitarbeiter einer der wichtigsten Faktoren, da nicht nur die Zahl der Krankheitsfehltage und die der Arztbesuche reduziert wird, sondern auch die Zufriedenheit und Motivation der Beschäftigten steigt, was sich zwangsläufig in einer höheren Qualität der erbrachten Arbeit niederschlägt. Es ist naheliegend, dass ein Betriebsangehöriger, den chronische Schmerzen plagen oder der an einer psychischen Erkrankung leidet, bei der Arbeit eher Fehler macht als ein solcher, der in körperlich gutem Zustand, schmerzfrei und psychisch stabil ist. Für die Arbeitgeber resultieren daraus unmittelbare Vorteile:

Eine bessere Qualität der Arbeitsleistungen führt zu besseren, da fehlerfreien Produkten oder einer besseren Qualität der erbrachten Dienstleistungen, woraus sich eine höhere Kundenzufriedenheit ergibt. Auch betriebsintern sorgen gesunde und zufriedene Mitarbeiter für eine Verbesserung des Arbeitsklimas.

Um Unternehmen zur Einführung gesundheitsförderlicher Maßnahmen zu motivieren, ermöglicht der Gesetzgeber auch steuerliche Vorteile.
§3 Nr. 34 EstG schafft die gesetzliche Grundlage, die Arbeitgebern eine Einkommenssteuerbefreiung ermöglicht, wenn die Mittel für die Umsetzung gesundheitsförderlicher und präventiver Maßnahmen am Arbeitsplatz verwendet werden. Die Höhe der Einkommenssteuerbefreiung liegt bei maximal 500 Euro pro Mitarbeiter und Jahr. Die Art der Maßnahmen muss den Vorgaben der §§20, 20a SGB V entsprechen.

 

Vorbereitung zum BGM

Betriebliches Gesundheitsmanagement ist mehr als lediglich die Implementierung gesundheitsförderlicher Maßnahmen, sondern stellt die Summe aus

  • gesetzlich vorgegebenem Arbeitnehmerschutz,
  • betrieblicher Gesundheitsförderung und
  • dem Management der strategischen Unternehmensziele

dar.

Dieses ganzheitliche Konzept geht damit über vereinzelte gesundheitsförderliche Angebote, wie zum Beispiel Kurse zur Verbesserung der Rückengesundheit der Mitarbeiter, deutlich hinaus. Die hinzutretende Komponente des strategischen Managements der gesteckten Ziele macht folglich regelmäßige Evaluationen und damit die Erhebung und Auswertung der notwendigen Daten erforderlich.

Das grundlegende Modell hinter BGM

Aus den vorgenannten drei Säulen lassen sich wiederum fünf konkrete Schritte ableiten, die zur erfolgreichen Implementierung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements notwendig sind:

1. Bedarfsermittlung

Dies betrifft eine Bestandsaufnahme der gegebenen Bedingungen. Zu ermitteln ist zum Beispiel, in welchen Abteilungen ein besonders hoher Krankenstand vorliegt oder es vermehrt zu mitarbeiterseitigen Kündigungen kommt. Bei diesem Schritt ist normalerweise die Aufwendung zusätzlicher finanzieller und personeller Ressourcen nicht erforderlich.

2. Analyse:

Nach der Bestandsaufnahme werden die Gründe untersucht, die für die im ersten Schritt gefundenen Probleme ursächlich sein könnten. Die Analyse bezieht alle Prozesse, Strukturen und etwaige Kennzahlen mit ein. Hieraus sollten sich erste Ansatzpunkte ergeben, mithilfe welcher Interventionen die defizitären Zustände verbessert werden können. In diesem Schritt erfolgt erstmalig auch eine Gegenüberstellung der Kosten dieser Intervention mit ihrem (erwarteten) Nutzen.

3. Planung der Interventionen:

Nachdem die Analyse die Ansatzpunkte offengelegt hat, erfolgt nun die zielgerichtete Planung der Maßnahmen.

4. Durchführung der Interventionen:

Die vorigen Planungen werden umgesetzt und in die bestehenden betrieblichen Prozesse und Strukturen integriert. Auch die Schaffung neuer Strukturen ist gegebenenfalls erforderlich.

5. Evaluation:

Die Evaluation der Maßnahmen ist ein fortlaufender Prozess. Sie ist keinesfalls allein die Bewertung des Ergebnisses (Ergebnisevaluation), sondern auch des Prozesses an sich (Prozessevaluation). Ein einseitiges Abstellen nur auf die Ergebnisse kann dazu führen, dass vielversprechende Projekte vorzeitig aufgegeben werden, obwohl die Gründe, die zu den suboptimalen Ergebnissen führen, gar nicht analysiert werden.

Hierbei ist besonders zu beachten, dass die Interventionen nachhaltig sein sollten, um das betriebsinterne Gesundheitssystem dauerhaft erfolgreich und wirksam zu gestalten. Ein System wird dann als nachhaltig betrachtet, wenn es dauerhaft fortbesteht und durch sich selbst überlebt. In Bezug auf gesundheitsförderliche Maßnahmen bedeutet dies vor allem, dass die im Rahmen der Verhaltensprävention erlernten Verhaltensweisen auch ohne bewusste Wiederholungen und Anleiten mit der Zeit verinnerlicht werden.

Bezogen auf die Verhältnisprävention bedeutet dies unter anderem, dass Maßnahmen, die zur Gesundheitsförderung beitragen sollen, möglicherweise zunächst als hinderlich oder einschränkend wahrgenommen werden, nach einer Weile jedoch akzeptiert und kaum noch bewusst wahrgenommen werden. Ein Beispiel außerhalb der Unternehmen ist etwa das Rauchverbot in Kneipen und Gaststätten, das zu Beginn kontrovers diskutiert wurde, jedoch heute so gut wie vollständig akzeptiert und umgesetzt wird und den meisten Menschen die früheren Zustände mit verqualmten Räumen kaum noch bewusst sind.

Die häufigsten Maßnahmen zur Mitarbeiter-Gesundheitsförderung

Gesundheit und Gesundheitsförderung haben viele Facetten, entsprechend groß ist auch die Vielfalt möglicher Interventionen, mittels derer die Gesundheit der Mitarbeiter gefördert werden kann.

Besonders häufig angewandte Möglichkeiten sind:

  • eine ergonomische Ausstattung und Bedienbarkeit des Arbeitsplatzes
  • Bereitstellung von gesundem Essen in der firmeneigenen Kantine
  • betriebsinterne Vorsorgeuntersuchungen, gesundheitliche Beratung und Impfangebote
  • Hilfe bei Umgang und Bewältigung mit psychischen Problemen zum Beispiel Depressions- und gegebenenfalls Suchthilfegruppen oder die Konsultation externer Psychologen oder psychologischer Berater
  • sportliche und gymnastische Angebote wie Kurse zur Verbesserung der Rückengesundheit oder die Einrichtung eines betriebsinternen Fitnessstudios.


Außerdem kann es sinnvoll sein, Kurse für Führungskräfte anzubieten, um diese für gesundheitsförderliche und etwaige gesundheitsschädliche Verhaltensweisen und Umwelt- beziehungsweise Arbeitsbedingungen zu sensibilisieren.

Die konkrete Auswahl der Maßnahmen ist vom jeweiligen Unternehmen, der Branche und der Art der Tätigkeiten abhängig, die oben stehende Liste bietet einige Anhaltspunkte für Interventionen, die bei den meisten Unternehmen zweckmäßig sein sollten, ist aber keinesfalls abschließend.

Wenn es mal nicht nach Plan läuft

Auch die besten Präventionsprogramme können Erkrankungen, auch schwere und langwierige, nicht immer vermeiden. Fällt ein Mitarbeiter infolge von Krankheit anhaltend aus, sollten Unternehmen auch hier Maßnahmen ergreifen, um die Integration des Erkrankten in den Arbeitsmarkt zu erleichtern. Gerade schwere und langwierige Erkrankungen sind nicht von einem Tag auf den anderen verschwunden, vielmehr ist oft eine längere Phase der Rehabilitation notwendig, die nicht nur das private, sondern auch das berufliche Umfeld betrifft.

Je nach Art der Erkrankung stehen Arbeitgebern unterschiedliche Möglichkeiten zur beruflichen Wiedereingliederung zur Verfügung:

  • Weiterbildung und/oder -qualifizierung des Mitarbeiters, wenn dieser die ursprüngliche Position nicht mehr ausfüllen kann
  • Um - und/oder Neugestaltung des Arbeitsplatzes
  • Therapie (somatisch oder psychiatrisch/psychologisch)
  • Ermöglichung eines schrittweisen Wiedereinstiegs in das Arbeitsleben


Die berufliche Reintegration hilft Arbeitgebern nicht nur dabei, wertvolle und gut ausgebildete Kräfte zu erhalten, welche die Betriebs- und Arbeitsabläufe genau kennen und nicht neu angelernt werden müssen, sondern leistet auch einen wichtigen Beitrag für die Gesellschaft und das soziale Miteinander.

Ein neues Instrument aus dem Kreis der betrieblichen Versorgungssysteme ist die betriebliche Krankenversicherung (bKV). Hierbei handelt es sich um eine freiwillige Leistung des Arbeitgebers, mit der in die Gesundheit der Beschäftigten investiert haben kann. Diese bieten auch handfeste finanzielle Vorteile für Unternehmen, denn im Gegensatz zu Lohnerhöhungen und Bonuszahlungen sind die Beiträge zur bKV steuerfrei.

Vorteile der betrieblichen Krankenversicherung

Die betriebliche Krankenversicherung (bKV) ist ein wichtiger Baustein des betrieblichen Gesundheitsmanagements.
Sie bietet:

  • Bessere Versorgung im Krankheitsfall für Mitarbeiter
  • Steuerliche Vorteile für den Arbeitgeber
  • Eine höhere Attraktivität Ihres Unternehmens für neue Mitarbeiter

 

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Fragen & Antworten zum betrieblichen Gesundheitsmanagement

Wer ist für das BGM verantwortlich?

Für die Verantwortlichkeit gibt es keine Vorschriften. Es ist jedoch sinnvoll, dass das Gremium der Verantwortlichen aus dem Betriebsarzt, einer Fachkraft für Arbeitssicherheit und aus Vertretern sowohl des Personalmanagements als auch des Betriebsrats besteht. Es spricht auch nichts dagegen, dass die Unternehmensleitung die Gesundheitsförderung zur Chefsache erklärt.
 

Ist ein betriebliches Gesundheitsmanagement Pflicht?

Es gibt keine gesetzliche Pflicht zur Einführung eines betrieblichen Gesundheitsmanagements. Die Einführung entsprechender Maßnahmen geschieht auf freiwilliger Basis.

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