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Cyberversicherung München

Eine Cyberversicherung für Münchner Unternehmen ist eine Sachversicherung, die finanzielle Schäden aus Cyberangriffen, Datenschutzverletzungen und IT-Ausfällen absichert – einschließlich Betriebsunterbrechung, Forensikkosten, Kosten für Wiederherstellung und Krisenmanagement, Haftpflichtansprüchen nach DSGVO und Krisenkommunikation.

Sie ist in München besonders relevant, weil der Wirtschaftsraum durch einen starken Versicherungs-, Technologie- und Industriecluster geprägt ist und viele Unternehmen in besonderem Maß auf funktionierende IT-Systeme, sensible Daten und vernetzte Lieferketten angewiesen sind.

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Das Wichtigste in Kürze

  • München ist nach Frankfurt der zweitgrößte deutsche Standort für Versicherungs- und Finanzdienstleister – damit konzentrieren sich hier sensible Datenbestände, die für Angreifer wirtschaftlich besonders attraktiv sind.
  • Der bayerische Mittelstand ist eng mit BMW, Audi, MAN und globalen Tier-1-Zulieferern verflochten. Supply-Chain-Angriffe auf einen einzelnen Zulieferer können Produktionslinien tagelang stoppen.
  • Seit dem 6. Dezember 2025 gilt das NIS2UmsuCG ohne Übergangsfrist. Rund 29.500 deutsche Unternehmen sind betroffen, darunter voraussichtlich auch zahlreiche Unternehmen im Großraum München.
  • Cyberversicherungen kosten für KMU in der Region typischerweise zwischen 500 € und 5.000 € pro Jahr, je nach Umsatz, Branche und IT-Reifegrad.
  • Tarife unterscheiden sich erheblich bei Sublimits, Social-Engineering-Deckung, Unterstützung bei regulatorischen Anforderungen und Reaktionszeiten. Eine pauschale „günstigste Police“ gibt es nicht.

Experteneinschätzung zur Cyberversicherung

"In unserer Beratung sehen wir gerade bei kleinen und mittelständischen Unternehmen in München häufig, dass Cyberrisiken unterschätzt werden. Besonders kritisch sind nicht nur der Angriff selbst, sondern die Folgekosten durch Betriebsunterbrechung, Kommunikationsaufwand und regulatorische Pflichten. Eine Cyberversicherung sollte deshalb nie nur nach Preis ausgewählt werden.”

Marco Angerer
Experte für Cyberversicherungen der Bernhard Assekuranz

Warum Münchner Unternehmen ein eigenes Risikoprofil haben

München unterscheidet sich strukturell deutlich von anderen deutschen Großstädten. Während Berlin von Startups und Hamburg vom Hafen, Logistik und Medien geprägt ist, dominieren in München drei Cluster, die jeweils eigene Cyber-Risiken mitbringen:

Der Versicherungs- und Finanzcluster. Mit Allianz, Munich Re, ERGO, HypoVereinsbank und einer großen Zahl mittelständischer Makler, Vermögensverwalter und FinTechs verarbeiten Münchner Unternehmen riesige Mengen personenbezogener und finanzieller Daten. Für Angreifer bedeutet das hohe Erpressungshebel über DSGVO-Bußgeldrisiken (bis zu 4 % des weltweiten Jahresumsatzes nach Art. 83 DSGVO).

Der Automotive- und Maschinenbau-Cluster. BMW im Stadtgebiet, MAN in Schwabing, dazu zahlreiche Tier-1- und Tier-2-Zulieferer im Umland. Diese Lieferketten sind besonders anfällig für Betriebsunterbrechungen durch Cybervorfälle, weil bereits ein gestörter Zulieferer die Just-in-time-Produktion erheblich belasten kann. TISAX-Anforderungen der Automobilhersteller schreiben Informationssicherheitsstandards vor, ersetzen aber keine finanzielle Absicherung.

Der Tech- und Beratungsstandort. Microsoft Deutschland, Google, IBM sowie Beratungshäuser und eine dichte SaaS-Szene. Diese Unternehmen arbeiten häufig mit Quellcode, M&A-Daten, Mandanteninformationen und Cloud-Systemen – eine Konstellation, bei der Ausfälle, Datenabfluss und Haftungsfragen besonders ins Gewicht fallen.

Aus unserer Beratung zeigt sich dabei immer wieder:
Nicht der Angriff selbst ist oft der größte Kostentreiber, sondern der Stillstand von Abläufen, Lieferketten und Kundenprojekten. Genau hier unterscheiden sich gute von unzureichenden Cyberpolicen.

NIS-2: Was sich seit Dezember 2025 für Münchner Unternehmen geändert hat

Das NIS2-Umsetzungs- und Cybersicherheitsstärkungsgesetz (NIS2UmsuCG) ist am 6. Dezember 2025 in Kraft getreten. Es gilt ohne Übergangsfrist und betrifft rund 29.500 Unternehmen in 18 Sektoren.

Wer ist betroffen? Unternehmen ab 50 Mitarbeitern oder 10 Mio. € Jahresumsatz in Sektoren wie Energie, Gesundheit, Verkehr, digitale Infrastruktur, Finanzwesen, Lebensmittelproduktion, Maschinenbau und Chemie. Im Großraum München fällt damit ein erheblicher Teil des Mittelstands neu unter die Regulierung.

Welche Pflichten gelten? Risikoanalyse, Backup-Management, Lieferkettensicherheit und Multifaktor-Authentifizierung sind verpflichtend, ebenso eine 24-Stunden-Frühwarnung an das BSI bei erheblichen Vorfällen, ein 72-Stunden-Bericht und ein Abschlussbericht innerhalb eines Monats.

Geschäftsleitungshaftung. § 38 BSIG-neu verankert Pflichten der Geschäftsführung. Für betroffene Unternehmen wird damit besonders wichtig, dass Versicherungs- und Krisenprozesse, Incident Response und regulatorische Unterstützung sauber aufeinander abgestimmt sind.

Bußgelder. Bis zu 10 Mio. € oder 2 % des weltweiten Jahresumsatzes, je nachdem, welcher Betrag höher ist.

Wichtiger Praxishinweis: Eine Cyberversicherung ersetzt NIS-2-Compliance nicht. Sie kann aber helfen, finanzielle Folgen, Incident Response, Rechtsberatung und Kommunikationsaufwand im Ernstfall strukturiert abzufedern.

Welche Schäden eine Cyberversicherung in München übernehmen sollte

Eine bedarfsgerechte Police für Münchner Unternehmen deckt typischerweise:

  • IT-Forensik und 24/7-Soforthilfe durch zertifizierte Incident-Response-Teams
  • Wiederherstellung von Daten, Systemen und Backups
  • Betriebsunterbrechungsschaden inklusive Mehrkosten und je nach Tarif auch Folgekosten aus Projekt- oder Lieferverzögerungen
  • Haftpflichtansprüche Dritter bei Datenschutzverletzungen
  • DSGVO-Bußgeldassistenz, soweit gesetzlich versicherbar
  • Krisenkommunikation, PR und Reputationsmanagement
  • Lösegeldforderungen bei Ransomware (mit klaren Compliance-Vorgaben)
  • Social Engineering, CEO-Fraud und Fake-President-Fraud
  • Cyber-Diebstahl eigener Geldmittel
  • Unterstützungsleistungen für Unternehmen mit erhöhten regulatorischen Anforderungen, etwa im NIS-2-Umfeld

Entscheidend ist dabei nicht nur, ob ein Punkt genannt wird, sondern in welcher Höhe er versichert ist, welche Sublimits gelten und welche Voraussetzungen der Versicherer stellt.

Typische Schadenszenarien aus der Region

Hier drei realistische Konstellationen aus dem Münchner Wirtschaftsraum:

Automotive-Zulieferer (Tier 2, ~150 Mitarbeiter, Umland München)

Angriff über einen kompromittierten VPN-Zugang eines Wartungsdienstleisters. Produktion steht 6 Tage. Vertragsstrafen aus Just-in-time-Verträgen mit dem OEM, Forensik, Wiederherstellung, Ersatzlieferung per Luftfracht – Gesamtschaden im hohen sechsstelligen Bereich.

Vermögensverwalter (~30 Mitarbeiter, Innenstadt)

Spear-Phishing gegen einen Partner, anschließender Zugriff auf Mandantendepots und unverschlüsselte Korrespondenz. DSGVO-Meldung an das BayLDA, Kommunikation an betroffene Mandanten, Forensik, Reputationsschaden. Hinzu kommen mögliche aufsichtsrechtliche Folgefragen und ein erheblicher Vertrauensschaden im Bestand.

Maschinenbau-Mittelständler (~80 Mitarbeiter)

Fake-President-Fraud über manipulierte E-Mail-Kommunikation. Buchhaltung überweist 240.000 € auf ein Auslandskonto. Hier ist entscheidend, ob die Police Social Engineering und Fake-President-Fraud explizit einschließt – viele Standard-Tarife schließen genau diesen Fall aus oder sublimitieren ihn auf 25.000 €.

Aus unserer Sicht sind genau solche Fälle entscheidend für die Tarifauswahl, weil sie zeigen, dass die Hauptdeckungssumme allein wenig aussagt, wenn zentrale Schadenarten niedrig begrenzt oder ausgeschlossen sind.

FAQ zur Cyberversicherung in München

Ist eine Cyberversicherung Pflicht?

Nein, eine gesetzliche Pflicht zum Abschluss einer Cyberversicherung gibt es in Deutschland nicht. Allerdings verlangen NIS-2 und Datenschutzrecht nachweisbare Schutzmaßnahmen und saubere Prozesse. Für viele Unternehmen ist die Cyberversicherung deshalb keine Pflicht, aber ein wichtiger Baustein im Risikomanagement.

Wie hoch sollte die Deckungssumme für ein Münchner KMU sein?

Für Unternehmen bis 25 Mio. € Umsatz haben sich Deckungssummen zwischen 1 und 5 Mio. € etabliert. Entscheidend sind aber nicht die Hauptdeckung allein, sondern die Sublimits für Social Engineering, Betriebsunterbrechung und Rechts- bzw. Krisenkosten.

Sind kleine Unternehmen wirklich gefährdet?

Ja. Lageberichte des BSI zeigen seit Jahren, dass kleine und mittlere Unternehmen stark betroffen sind, weil sie häufig weniger Schutzmaßnahmen als Großkonzerne haben, aber dennoch wirtschaftlich attraktive Ziele darstellen.

Zahlt die Cyberversicherung auch bei Social Engineering und CEO-Fraud?

Nur, wenn dies ausdrücklich im Tarif eingeschlossen ist. Viele Standardpolicen schließen Social Engineering aus oder begrenzen es auf niedrige Sublimits. Bei der Auswahl ist dies einer der wichtigsten Prüfpunkte.

Was, wenn unser Unternehmen unter NIS-2 fällt?

Dann sollte geprüft werden, ob die Police begleitende Leistungen wie Incident Response, Rechtsberatung, Meldeunterstützung und passende Assistance-Bausteine enthält. Eine gute Cyberversicherung kann regulatorische Folgen nicht aufheben, aber sie kann die operative Bewältigung deutlich erleichtern.

Sind Lösegeldzahlungen versichert?

Viele Tarife übernehmen Lösegeld, jedoch nur unter strengen Bedingungen: keine Sanktionsverstöße, keine Zahlungen an gelistete Gruppen, vorherige Abstimmung mit dem Versicherer. Die Police sollte dies klar regeln.

Lohnt sich eine Cyberversicherung trotz hoher IT-Sicherheit?

Ja. Selbst Unternehmen mit ISO-27001-Zertifizierung erleben Vorfälle. Die Versicherung übernimmt nicht nur Schäden, sondern stellt im Ernstfall die operative Soforthilfe (IT-Forensik, Krisenkommunikation, Rechtsberatung), die intern selten in dieser Geschwindigkeit verfügbar ist.

Cyberversicherung vergleichen – worauf Sie achten sollten

Der billigste Tarif ist im Schadenfall oft der teuerste. Entscheidend sind nicht die Hauptdeckungssumme, sondern die Details im Bedingungswerk. Die wichtigsten Prüfpunkte:

  • Unterstützung bei regulatorischen Anforderungen: etwa Meldeunterstützung, Bußgeldassistenz, Incident Response
  • Social-Engineering-Sublimit: mindestens 25 % der Hauptdeckung, nicht nur 25.000 €
  • Betriebsunterbrechung: Karenzzeit 8 Stunden, Haftzeit 12 Monate
  • Lieferkettenklausel: Schäden durch Angriffe auf SaaS-, Cloud- und Zulieferer-Systeme mitversichert
  • Rückwärtsversicherung: Deckung für noch unentdeckte Vorfälle vor Vertragsbeginn

Die Gewichtung dieser Punkte hängt vom Risikoprofil ab: Für einen Automotive-Zulieferer steht die Lieferkettenklausel im Vordergrund, für einen Vermögensverwalter die Kombination aus Datenschutz-, Haftungs- und Kommunikationsrisiken.

Aus unserer Analyse zeigt sich regelmäßig:
Viele Tarife wirken auf den ersten Blick vergleichbar, unterscheiden sich aber massiv bei Social Engineering, Betriebsunterbrechung, Assistance-Leistungen und Cloud-/Lieferkettenrisiken. Genau diese Unterschiede werden häufig erst im Schadenfall sichtbar. 

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Beratung durch Bernhard Assekuranz

Als spezialisierter Versicherungsmakler vergleichen wir den gesamten relevanten Markt und empfehlen den Tarif, der zu Ihrem konkreten Risikoprofil passt – nicht zu einem Standardprofil. Vor jeder Empfehlung steht eine Risikoanalyse zu Branche, Datenmenge, IT-Reifegrad, Lieferkettenstruktur und möglicher regulatorischer Betroffenheit. Im Schadenfall koordinieren wir die Kommunikation mit Versicherer, zuständigen Stellen und externen Partnern, damit Abläufe nicht erst im Ernstfall improvisiert werden müssen. Unser Anspruch ist nicht, irgendeine Cyberversicherung zu vermitteln, sondern eine Police, deren Bedingungen im realen Schadenfall zu Ihrem Unternehmen passen.

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