Der Fachkräftemangel verändert, was Bewerber von einem Arbeitgeber erwarten. Ein überdurchschnittliches Gehalt reicht oft nicht mehr aus, um qualifizierte Mitarbeiter zu gewinnen und zu halten. Immer mehr Unternehmen setzen deshalb auf die betriebliche Krankenversicherung (bKV) als zusätzlichen Baustein ihrer Personalstrategie – ein Benefit, der bei Bewerbern unmittelbar ankommt und zugleich steuerlich attraktiv ist.
Ende 2024 boten laut dem Verband der Privaten Krankenversicherung (PKV) bereits über 56.000 Unternehmen ihren Beschäftigten eine betriebliche Kranken- oder Pflegeversicherung an – ein Plus von 44 Prozent gegenüber dem Vorjahr. Der Trend hat sich fortgesetzt: Ende 2025 waren es rund 60.600 Unternehmen. Für Arbeitgeber, die noch zögern, lohnt sich ein genauer Blick auf Nutzen, Kosten und Umsetzung.
Dieser Beitrag erklärt, was eine betriebliche Krankenversicherung leistet, wie sie steuerlich behandelt wird und worauf Unternehmen bei der Einführung achten sollten.