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Digitalisierung

Cloud-Computing – Vorteile und Nachteile in Unternehmen


Cloud-Computing

In der heutigen Geschäftswelt hat die Technologie eine entscheidende Rolle gespielt, indem sie Unternehmen dabei geholfen hat, effizienter zu arbeiten und ihre Produktivität zu steigern. Eine der Technologien, die in den letzten Jahren besonders an Bedeutung gewonnen hat, ist das Cloud-Computing. Es ermöglicht Unternehmen, Daten und Anwendungen über das Internet anstatt auf physischen Servern zu speichern und darauf zuzugreifen. In diesem Artikel bieten wir Ihnen einen umfassenden Überblick über das Cloud-Computing und seine Vor- und Nachteile in Unternehmen.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Das Arbeitsrecht regelt das Verhältnis zwischen Arbeitgebern und Arbeitnehmern in Deutschland und teilt sich in Individual- und Kollektivarbeitsrecht auf.
  • Arbeitsverträge können mündlich oder schriftlich geschlossen werden, wobei die Schriftform aus Beweisgründen empfohlen wird. Besondere Regelungen und Vorschriften, wie das Allgemeine Gleichbehandlungsgesetz (AGG), beeinflussen den Prozess der Vertragsgestaltung und -durchführung.
  • Während Arbeitnehmer ein Anrecht auf faire Bezahlung, Urlaub und sichere Arbeitsbedingungen haben, müssen Arbeitgeber gesetzliche Vorschriften wie den Mutterschutz und den Mindestlohn einhalten.
  • Die Digitalisierung bringt neue Herausforderungen für das Arbeitsrecht mit sich, darunter flexible Arbeitszeiten, Telearbeit und Datenschutz.
  • Neben zentralen Gesetzen wie dem BGB gibt es viele spezialisierte Gesetze, Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen, die das Arbeitsrecht in Deutschland prägen und ergänzen.

1. Definition von Cloud-Computing

Cloud-Computing ist ein Modell, das den bequemen On-Demand-Zugriff über das Internet auf gemeinsam genutzte Ressourcen wie Computer, Speicher, Datenbanken, Anwendungen und Dienste ermöglicht. Die Ressourcen können schnell bereitgestellt und freigegeben werden, und es ist möglich, den Service nach Bedarf zu skalieren. Es gibt verschiedene Arten von Cloud-Services, darunter Infrastruktur as a Service (IaaS), Plattform as a Service (PaaS) und Software as a Service (SaaS).

2. Vorteile von Cloud-Computing in Unternehmen

Kosteneffizienz

Beim traditionellen Ansatz für IT-Infrastruktur müssen Unternehmen oft erhebliche Geldmittel für den Kauf von Hardware und Software aufwenden. Mit Cloud-Computing entfallen diese anfänglichen Kapitalausgaben. Stattdessen zahlen Unternehmen für die Nutzung von Ressourcen im Abonnementmodell, was zu einer verbesserten finanziellen Planung und geringeren finanziellen Risiken führt.

Das Cloud-Computing ermöglicht Unternehmen so, Kosten zu senken, da keine Notwendigkeit besteht, in Hardware, Software oder andere Infrastrukturen zu investieren. Die Unternehmen bezahlen nur für die Ressourcen, die sie tatsächlich nutzen. Dies ist besonders vorteilhaft für kleine und mittelständische Unternehmen, die möglicherweise nicht die Ressourcen haben, um in eine eigene IT-Infrastruktur zu investieren.

Neben den Einsparungen bei Kapitalausgaben ermöglicht die Cloud aber auch Betriebskosteneinsparungen. Unternehmen müssen sich nicht um die Wartung, Aktualisierung und Überwachung von Hardware und Software kümmern. Diese Aufgaben werden von Cloud-Anbietern übernommen, was den Bedarf an internem IT-Personal und die damit verbundenen Kosten reduziert.

 

Flexibilität und Skalierbarkeit

Mit dem Cloud-Computing können Unternehmen ihre IT-Ressourcen je nach Bedarf schnell und einfach skalieren. Die Cloud ermöglicht es Unternehmen, Ressourcen nach Bedarf hochzufahren oder herunterzufahren. Dies ist besonders nützlich, wenn Unternehmen saisonale Spitzen oder schwankende Workloads haben. Anstatt immer genügend Hardware bereitzuhalten, um die Spitzenlast zu bewältigen, können Unternehmen Ressourcen dynamisch hinzufügen oder reduzieren, was zu optimaler Ressourcennutzung führt.

 

Mobilität

Cloud-Computing bricht die physischen Grenzen des Arbeitsplatzes auf. Cloud-Computing ermöglicht den Zugriff auf Daten und Anwendungen von jedem Ort aus und von jedem Gerät mit Internetverbindung. Mitarbeiter können von zu Hause, unterwegs oder in verschiedenen Teilen der Welt aus arbeiten. Damit einhergehen folgende Vorteile:

  • Bessere Work-Life-Balance: Die Mobilität, die Cloud-Technologien bieten, trägt dazu bei, die Work-Life-Balance der Mitarbeiter zu verbessern. Dies ermöglicht es ihnen, ihre Arbeit in ihre persönlichen Zeitpläne zu integrieren und ihre beruflichen Verpflichtungen effizienter zu bewältigen, ohne dabei auf Flexibilität verzichten zu müssen.
  • Steigerung der Produktivität: Mitarbeiter können Aufgaben von überall aus erledigen, was zu einer erhöhten Produktivität führen kann. Lange Pendelzeiten entfallen, und die Mitarbeiter können ihre Arbeitszeit optimal nutzen. Auch die Möglichkeit, auf Daten und Anwendungen zuzugreifen, wenn sie gebraucht werden, unterstützt eine nahtlose Arbeitsweise.
  • Bessere Zusammenarbeit: Cloud-Tools erleichtern die Zusammenarbeit von Teams, die an verschiedenen Orten arbeiten. Projektmanagement-Software, gemeinsame Dokumentenbearbeitung und Echtzeitkommunikation fördern den Wissensaustausch und die Zusammenarbeit, unabhängig von räumlichen Barrieren.
  • Schnellere Reaktion auf unvorhergesehene Ereignisse: Die Pandemie hat gezeigt, wie wichtig die Fähigkeit ist, flexibel auf unvorhergesehene Ereignisse zu reagieren. Unternehmen, die bereits auf Cloud-Infrastrukturen setzen, waren besser in der Lage, auf Remote-Arbeit umzusteigen und ihre Geschäftstätigkeiten aufrechtzuerhalten.

 

Datensicherung und Wiederherstellung

Da die Daten in der Cloud gespeichert werden, ist es einfacher, regelmäßige Backups durchzuführen. Viele Cloud-Dienstleister bieten sogar automatisierte Backup-Lösungen an. Das bedeutet, dass Daten regelmäßig und automatisch gesichert werden können, ohne manuelle Eingriffe. Dies reduziert menschliche Fehler und stellt sicher, dass wichtige Daten nicht vergessen werden.

Cloud-Anbieter nutzen zudem oft verteilte Speicherarchitekturen, die Daten über mehrere physische Standorte und Server replizieren. Dadurch entsteht eine natürliche Redundanz, die das Risiko von Datenverlust drastisch minimiert. Sollte ein Server oder Standort ausfallen, sind die Daten immer noch von anderen Quellen verfügbar.

Im Falle eines Datenverlusts oder eines Notfalls können Unternehmen in der Cloud oft Daten viel schneller wiederherstellen als mit traditionellen Backup-Mechanismen. Dies liegt daran, dass Cloud-Backup-Dienste in der Regel leistungsstarke Wiederherstellungsmechanismen bieten, die es ermöglichen, verlorene Daten effizient zurückzuholen.

3. Nachteile von Cloud-Computing in Unternehmen

Sicherheitsbedenken

Obwohl die meisten Cloud-Anbieter umfangreiche Sicherheitsmaßnahmen implementieren, um die Daten ihrer Kunden zu schützen, gibt es immer noch Bedenken hinsichtlich der Sicherheit von Daten, die in der Cloud gespeichert werden. Es besteht das Risiko von Datenschutzverletzungen und Cyber-Angriffen, die zu Datenverlusten und anderen Schäden führen können.

 

Datenschutz

Datenschutz ist ein weiteres wichtiges Anliegen beim Cloud-Computing. Die Unternehmen müssen sicherstellen, dass der Cloud-Anbieter die Datenschutzgesetze einhält und dass die Daten ihrer Kunden geschützt sind.

Im Folgenden einige Beispiele für Sicherheitsmaßnahmen:

  • Compliance mit Datenschutzgesetzen: Unternehmen, die Cloud-Dienste nutzen, müssen sicherstellen, dass der ausgewählte Cloud-Anbieter die geltenden Datenschutzgesetze und -vorschriften einhält. Dazu gehören beispielsweise die Europäische Datenschutzgrundverordnung (DSGVO) oder der Health Insurance Portability and Accountability Act (HIPAA) in den USA. Die Einhaltung dieser Gesetze ist besonders wichtig, wenn personenbezogene Daten verarbeitet werden.
  • Datenspeicherung und -verarbeitung: Unternehmen sollten verstehen, wo ihre Daten in der Cloud gespeichert werden und wie sie verarbeitet werden. Einige Cloud-Anbieter bieten die Möglichkeit, die Region auszuwählen, in der die Daten gespeichert werden, um sicherzustellen, dass sie den lokalen Datenschutzbestimmungen entsprechen.
  • Verschlüsselung: Die Verschlüsselung von Daten während der Übertragung und im Ruhezustand ist eine wesentliche Sicherheitsmaßnahme. Unternehmen sollten darauf achten, dass Cloud-Anbieter fortschrittliche Verschlüsselungstechnologien verwenden, um Daten vor unbefugtem Zugriff zu schützen.
  • Zugriffskontrolle: Cloud-Anbieter sollten Mechanismen zur Zugriffskontrolle implementieren, um sicherzustellen, dass nur autorisierte Benutzer auf die Daten zugreifen können. Dies kann beispielsweise durch Multi-Faktor-Authentifizierung und Rollenbasierte Zugriffssteuerung erreicht werden.
  • Transparenz und Audit: Unternehmen sollten die Möglichkeit haben, die Sicherheitspraktiken des Cloud-Anbieters zu überprüfen und auf Auditprotokolle zuzugreifen, um sicherzustellen, dass die Daten angemessen geschützt werden. Ein vertrauenswürdiger Anbieter wird oft Transparenz darüber bieten, wie Daten verwaltet und gesichert werden.
  • Datenportabilität: Bevor Unternehmen sich für einen Cloud-Anbieter entscheiden, sollten sie sicherstellen, dass sie im Falle eines Anbieterwechsels ihre Daten problemlos mitnehmen können. Dies ist wichtig, um die Abhängigkeit von einem einzelnen Anbieter zu verringern.
  • Notfallwiederherstellung: Es ist wichtig zu wissen, welche Notfallpläne der Cloud-Anbieter hat, um auf Störungen oder Datenverluste reagieren zu können. Unternehmen sollten sicherstellen, dass sie Zugang zu Backups und Wiederherstellungsoptionen haben.
  • Vertragliche Vereinbarungen: Unternehmen sollten sorgfältig die vertraglichen Vereinbarungen mit dem Cloud-Anbieter prüfen und sicherstellen, dass die Datenschutz- und Sicherheitsanforderungen angemessen abgedeckt sind.

 

Abhängigkeit von einem Anbieter

Die Nutzung von Cloud-Computing-Diensten macht ein Unternehmen abhängig von einem bestimmten Anbieter. Dies kann ein Risiko darstellen, wenn der Anbieter Ausfallzeiten hat oder wenn es technische Probleme gibt, die den Zugriff auf Daten und Anwendungen beeinträchtigen.

 

Versteckte Kosten

Obwohl Cloud-Computing oft als kosteneffizienter Weg zur Verwaltung von IT-Ressourcen angepriesen wird, können versteckte Kosten anfallen. Darunter:

  • Skalierungskosten: Während Cloud-Plattformen die Möglichkeit bieten, Ressourcen nach Bedarf zu skalieren, können zusätzliche Ressourcen auch zusätzliche Kosten bedeuten. Unternehmen sollten sich bewusst sein, dass die Skalierung ihrer Dienste in Zeiten hoher Nachfrage zu erhöhten Ausgaben führen kann.
  • Datenübertragungsgebühren: Das Hochladen und Herunterladen großer Mengen an Daten zwischen der Cloud und lokalen Systemen kann zu erheblichen Datenübertragungsgebühren führen. Insbesondere wenn große Datenmengen über eine Cloud-Grenze verschoben werden müssen, können diese Kosten unerwartet hoch ausfallen.
  • Speicherplatzkosten: Cloud-Anbieter berechnen oft, für die Menge an Speicherplatz, den Unternehmen nutzen. Während die Kosten pro Gigabyte möglicherweise niedrig erscheinen, können sie sich im Laufe der Zeit addieren, vornehmlich wenn große Datenmengen gespeichert werden.
  • Unterlizenzierung und Dienstleistungspakete: Manchmal bieten Cloud-Anbieter Dienstleistungspakete, die Funktionen oder Dienste enthalten, die Unternehmen möglicherweise nicht benötigen. Diese Pakete können zu zusätzlichen Kosten führen, wenn Unternehmen für Funktionen zahlen, die sie nicht verwenden.
  • Premium-Support und SLAs: Cloud-Anbieter bieten oft verschiedene Support-Stufen mit unterschiedlichen Service-Level-Agreements (SLAs) an. Ein höherer Support-Level kann mit höheren Kosten verbunden sein. Es ist wichtig, zu überlegen, welchen Support-Level das Unternehmen tatsächlich benötigt.
  • Komplexität der Preismodelle: Cloud-Preismodelle können komplex sein, mit verschiedenen Gebühren für verschiedene Dienste, Nutzungsmuster und Regionen. Unternehmen müssen sicherstellen, dass sie die Preisstrukturen der Anbieter gründlich verstehen, um unerwartete Kosten zu vermeiden.
  • Inaktivitätskosten: Einige Cloud-Dienste berechnen Gebühren, wenn Ressourcen über einen bestimmten Zeitraum nicht genutzt werden. Unternehmen sollten ungenutzte Ressourcen rechtzeitig deaktivieren, um solche Inaktivitätskosten zu vermeiden.

4. Fazit

Cloud-Computing bietet viele Vorteile für Unternehmen, darunter Kosteneffizienz, Flexibilität, Mobilität und einfache Datensicherung und -wiederherstellung. Es gibt jedoch auch einige Nachteile, wie Sicherheits- und Datenschutzbedenken, die Abhängigkeit von einem Anbieter und mögliche versteckte Kosten.

Es ist wichtig, dass Unternehmen alle Vor- und Nachteile sorgfältig abwägen und einen vertrauenswürdigen Cloud-Anbieter wählen, um sicherzustellen, dass ihre Daten geschützt sind und dass sie die Vorteile des Cloud-Computing in vollem Umfang nutzen können.

Unsere Empfehlung

Die Digitalisierung bringt unzählige Vorteile mit sich, stellt Unternehmen jedoch auch vor neue Herausforderungen. Cyberkriminalität und Datenschutzverletzungen können erhebliche wirtschaftliche und rechtliche Folgen haben. Ist Ihr Unternehmen ausreichend gegen solche Risiken abgesichert? Eine Cyber-Versicherung bietet nicht nur eine finanzielle Absicherung, sondern unterstützt auch bei der Bewältigung und Prävention von Sicherheitsvorfällen.

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