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Unfallversicherung

Die Unfallversicherung für Vereine und Verbände schützt Ihre Mitglieder, wenn Sie im Rahmen Ihrer Mitgliedspflichten tätig sind und sich währenddessen verletzen. Organisationen, die gemeinnützig tätig sind freuen sich über jeden ehrenamtlich tätigen Helfer. Manche haben aber auch eigene festangestellte Mitarbeiter oder Honorarkräfte. Bei der Fülle an unterschiedlich Aufgaben, die diese Mitglieder durchführen, taucht jedoch immer unweigerlich die Frage auf:

 

 

 

 

"Was passiert, wenn ich einen Unfall erleide und infolgedessen für immer körperlich geschädigt bleibe?“

Das Risiko eines Unfalls besteht leider immer und dieser kann im schlimmsten Fall weitreichende finanzielle und gesundheitliche Auswirkungen haben.
Eine Unfallversicherung ist daher immer empfehlenswert, denn Ihre Mitglieder stehen nicht automatisch unter dem Schutz der gesetzlichen Unfallversicherung. 

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"Vereinshaftpflicht"

Unfallversicherung für Vereine

Gegen was schützt eine Unfallversicherung?

Eine Unfallversicherung deckt, im Rahmen der vereinbarten Bedingungen, Personenschäden, der Vereinsmitglieder, Ehrenamtlichen und Helfer ab. Falls einem Vereinsmitglied während dem Vereinsfest, der Musikprobe oder dem Training ein Unfall zustößt, ist dieser durch die Versicherung entsprechend geschützt. Dies gilt auch für den direkten Weg von und zu den Veranstaltungen bzw. Vereinsaktivitäten.
Die von der Unfallversicherung ausgezahlte Summe kann dann einen möglichen Lohnausfall kompensieren, längere Krankenhausaufenthalte, Spezialbehandlungen und teure Reha-Maßnahmen unterstützen oder bei Bedarf auch den behindertengerechten Umbau Ihres Hauses finanzieren.

 

 

Unfallversicherung für Vereinsmitglieder

Wann greift die Unfallversicherung?

Die Unfallversicherung deckt nur eigene Schäden – oder die Mitversicherter – ungeachtet einer Schuldfrage ab. „Ein Unfall liegt vor, wenn die versicherte Person durch ein plötzlich von außen auf ihren Körper wirkendes Ereignis (Unfallereignis) unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung erleidet. Als Unfall gilt auch, wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden.“ (§1, Allgemeine Unfallversicherungsbedingungen) Außerdem gelten Schadensfälle als Unfall, bei denen Menschen, Tiere oder Sachgegenstände gerettet werden, sofern Gesundheitsschädigungen dabei nicht bewusst in Kauf genommen wurden. Als Unfall gilt darüber hinaus eine für das Tauchen typische Schädigung, eine Vergiftung, der Tod durch Ertrinken sowie der Entzug von Nahrung, Wärme, Flüssigkeit oder Sauerstoff.

Versicherte Unfälle

  • Unfälle, die bei der Tätigkeit  für die versicherte Organisation sowie auf deren Veranstaltungen auftreten.

  • Unfälle bei sportlichen Betätigungen zum Beispiel Skifahren oder Selbstverteidigungskursen. Hier müssen allerdings  die Ausschlüsse beachtet werden!

  • Unfälle auf dem direkten Weg von der heimatlichen Wohnung nach und von der Vereins- oder Verbandstätigkeit bzw. Veranstaltung 

Als Unfall gilt auch:

  • wenn durch eine erhöhte Kraftanstrengung an Gliedmaßen oder Wirbelsäule ein Gelenk verrenkt wird oder Muskeln, Sehnen, Bänder oder Kapseln gezerrt oder zerrissen werden

  • der Tod durch Blitzschlag

  • Vergiftung (bei Kindern unter 10 Jahren)

  • Ersticken und Ertrinken


versicherbare Personengruppen

Versicherbare Personengruppen

Die Unfallversicherung kann für unterschiedliche Personengruppen vereinbart werden:
für Mitglieder, für Honorarkräfte, für Teilnehmer an Vereinsaktivitäten oder Haupt- und nebenberuflich Tätige.

Weitere Informationen zur Vereins-Gruppenunfallversicherung

Ehrenamtler und Teilnehmer

Ehrenamtlich Tätige in der gesetzlichen Unfallversicherung

Ehrenamtlich Tätige sind laut § 2 SGB VII pflichtversichert, wenn diese tätig sind:

  • im Gesundheitswesen oder in der Wohlfahrtspflege

  • für Körperschaften, Anstalten oder Stiftungen des öffentlichen Rechts, etc.

  • für öffentlich-rechtliche Religionsgemeinschaften, etc.

Für gemeinnützige Organisationen sind ehrenamtlich Tätige in der Regel 
nicht in der gesetzlichen Unfallversicherung pflichtversichert.
 Der Verein / Verband kann, je nach seinen Bedürfnissen, eine Vereinsunfallversicherung abschließen. In dieser sind grundsätzlich alle ehrenamtlich tätigen Personen sowie die Teilnehmer an Vereinsveranstaltungen abgesichert.

Unfallbeispiele:

Ein Jugendlicher spielt Tischtennis auf dem Gelände Ihrer Einrichtung. Dabei  knickt dieser  so unglücklich um, dass es zu einem Riss des Sprunggelenkes kommt. Ein Arzt stellt  später fest, dass der Fuß einen dauerhaften Schaden behalten wird. Aus diesem Grund darf der Fuß nie wieder komplett belastet werden.

Ein ehrenamtlicher Helfer baut Stühle und Tische für eine LAN-Party im Jugendclub auf, er stolpert ungünstig über ein herumliegendes Kabel und stürzt. Dabei schlägt er mit dem Kopf auf die Tischkante. Dabei verletzt er sich auch das Auge. Leider verliert  der Helfer einen Teil seiner Sehkraft.

Hier haben wir alle wichtigen Informationen zusammengestellt:
Ehrenamtlich Tätige in der gesetzlichen Unfallversicherung


Mitarbeiter

Versicherungsschutz besteht für Hauptberufliche, zusätzlich zur gesetzlichen Unfallversicherung über die Berufsgenossenschaft, freiberuflich auf Honorarbasis oder auch ehrenamtlich gegen Aufwandsentschädigung für die Organisationstätigen.


Unfallbeispiele:
In der Verwaltung wird gerade der Umzug einiger Akten in den Keller vorbereitet. Dadurch  stehen viele Kisten herum. Die Buchhalterin übersieht im Gespräch mit dem Vorstand eine Kiste und stürzt. Ihr Knie ist zertrümmert und Sie benötigt eine lange Rehabehandlung.

Weitere Informationen zur Mitarbeiterunfallversicherung

Kursteilnehmer

Volkshochschulen oder andere Bildungseinrichtungen haben keine gesetzliche Verpflichtung zur zusätzlichen Unfallversicherung Ihrer Teilnehmer. Dennoch ist es auch  zu einer selbstverständlichen moralischen Verpflichtung geworden.  Aus diesem Grund bieten wir mit unserem Konzept für Kursteilnehmer eine Möglichkeit zur Erfüllung dieser Pflicht.

Unfallbeispiele:

Während eines Fotoworkshops fällt das Stativ um. Ein Teilnehmer wir am Fuß sehr unglücklich verletzt. Sein Zeh nimmt dauerhaft einen Schaden.

Weitere Informationen zur Kursteilnehmer-Gruppenunfallversicherung.

Gemeinden, Landratsämter und Städte

Auch für Gemeinden, Landratsämter und Städte ist eine Unfallversicherung sinnvoll.
Hier finden Sie mehr Informationen.


Hinweise zu anderen Versicherungen

Hinweis

Unfälle können jedoch auch passieren, wenn Sie mit dem Vereinsfahrzeug oder Ihrem privaten PKW für Ihre Organisation unterwegs sind. 
Dass Sie dann nicht aufgrund fehlenden Versicherungsumfanges im "Regen" stehen, schauen Sie sich unsere KfZ-Versicherung bzw. Dienstfahrtversicherung an.


Hier finden Sie weitere FRAGEN & ANTWORTEN zum Thema Unfallversicherung

 

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