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Vereine und Verbände

Versicherungskonzept für die
Gliederungen des bayrischen Jugendrings

Seit über 50 Jahren hat der Bayerische Jugendring das wichtige Thema Versicherungen in die Hände der Bernhard Assekuranzmakler GmbH & Co. KG gelegt. Seither werden die Rahmenverträge stetig verbessert und erweitert, so dass die Gliederungen des Bayerischen Jugendring zum einen Lösungen für Ihre versicherungstechnischen Themen erhalten und zum Anderen eine faire und schnelle Schadenabwicklung erfolgt.
Der Versicherungsschutz soll vor allem die besonderen, mit der Jugendarbeit verbundenen Risiken, abdecken und so finanzielle Risiken minimieren. 
Deshalb hat der Bayrische Jugendring gemeinsam mit der Bernhard Assekuranz ein Versicherungskonzept entwickelt, welches auf die besonderen Bedingungen der Jugendarbeit zugeschnitten ist. 

Grunddeckung

Die Rahmenversicherungsverträge sind für alle Gliederungen des Bayerischen Jugendrings verbindlich abgeschlossen. Die Prämien hierfür werden jährlich vom Bayerischen Jugendring erhoben.

Haftpflichtversicherung

Die Vereins-Haftpflichtversicherung deckt Personen- sowie Sachschäden an Dritten, die während der Vereinstätigkeit auftreten können. 
Schadenbeispiel: Eine gemietete Musikbox fällt einem Vereinsmitglied oder einem Teilnehmer aus der Hand und wird beschädigt.
Die Haftpflichtversicherung übernimmt dann die Prüfung der Haftpflichtfrage, wehrt unberechtigte Ansprüche ab und reguliert berechtigte, versicherte Schadenersatzansprüche.
Schäden durch Vorsatz sind hierbei nicht versicherbar.
Achtung: Die Haftpflichtversicherung ersetzt nur den Zeitwert.

Versicherter Personenkreis

  • alle gesetzlichen und satzungsmäßigen Vertreter/ innen der BJR- Gliederungen, 
  • alle haupt- und freiberuflich, ehren- und nebenamtlich tätigen Personen und mitarbeitenden Betreuer/ innen für Schäden an Dritten in Ausübung ihres Dienstes,
  • alle Aufsichtsführenden der mitversicherten Einrichtungen, die in der Trägerschaft der BJR- Gliederungen stehen,
  • alle Veranstaltungsteilnehmer/ innen, auch untereinander (mit Ausnahme von Verwandten 1. Grades), sofern keine Privat- Haftpflichtversicherung in Anspruch genommen werden kann (Subsidiär- Deckung).

Versicherte Risiken (auszugsweise)

  • Veranstaltungen, Seminare, Tagungen, Zusammenkünfte
  • Wanderungen, Freizeiten, Jugendfahrten
  • Umweltaktionen, Spielmobilaktionen (auch Hüpfburg), Ferienprogramme
  • Konzerte, Musik-, Tanz- und Theaterfestivals, Kinderzirkus, Kulturtage,
  • Besitz und Betrieb von Kinderspielplätzen, Bau-Aktiv- und Abenteuerspielplätzen,
  • Jugendfreizeitstätten, offenen Jugendräumen und Jugendtreffs, Jugendübernachtungshäusern,
  • Jugendtagungshäusern-, bildungsstätten, zeltlagerplätzen,
  • Verleih von Klein-, Spiel- und Sportgeräten

Versicherungsumfang (gesetzliche Haftung)

  • Schäden durch Aufsichtspflichtverletzungen an und durch Minderjährige,
  • gelegentliche Gastronomie (Kochen und Verpflegung im Ferien-, Zeltlagern, Selbstversorgungshäusern, Kochkursen u. ä.),
  • Eigentum, Miete, Pacht und Nutznießung von Grundstücken, Gebäuden, Sälen und Räumlichkeiten (z. B. Verkehrssicherungs-, Räum- und Streupflicht),
  • Schäden an gemieteten (auch unentgeltlich zur Nutzung überlassen) unbeweglichen Sachen (Immobilien) und an gemieteten oder geliehenen beweglichen Sachen (nicht KfZ) in Abweichung von Ziff. 7 Abs. 6 der Allgemeinen Haftpflichtversicherungsbedingungen (AHB) Beachte: die Versicherungssummen sind begrenzt (siehe "Versicherungssummen")
  • Be- und Entladeschäden aus und an Kraftfahrzeugen
  • als Bauherr oder Unternehmer von Bauarbeiten bis zu einer Bausumme von 1.000.000 €,
  • Lagerung von geringen Mengen gewässerschädlicher Stoffe und Flüssigkeiten,

Versicherungssummen

  • 10.000.000 € pauschal für Personen- und/ oder Sachschäden (nicht an gemieteten oder geliehenen Sachen)
  • 300.000 € für Vermögensschäden
  • 10.000.000 € für Schäden an gemieteten,gepachteten oder unentgeltlich zur Nutzung überlassenen Gebäuden und Räumlichkeiten
  • 600.000 € für Schäden an gemieteten,gepachteten oder unentgeltlich zur Nutzung überlassenen Gebäude und Räumlichkeiten durch Feuer oder Leitungswasser (im Rahmen des Regressverzichtsabkommens)
  • 100.000 € für Schäden an gemieteten, gepachteten, unentgeltlich zur Nutzung überlassenen oder an den Jugendring geliehene beweglichen Sachen
  • 10.000.000 € für Schäden an Kraftfahrzeugen durch Be- und Entladen
  • 10.000.000 € für Schäden an Sachen der Mitarbeiter (Belegschaftshabe)
  • 300.000 € Schäden durch Benachteiligung
  • 5.000.000 € pauschal für die Umweltbasis-Haftpflicht
  • 5.000.000 € pauschal für die Umwelt-Schaden- Versicherung
  • 10.000.000 € für Tätigkeitsschäden ohne Betriebspraktikum
  • 5.000.000 € für Tätigkeitsschäden während Betriebspraktikum
  • 300.000 € für Abhandenkommen von Schlüsseln

Wichtige Ausschlüsse

  • vertraglich übernommene Haftungen, soweit diese über gesetzliche Haftungen hinausgehen (das ist z. B. die Haftung als Jugend- Reiseveranstalter nach dem Reisevertragsrecht § 651 a BGB),
  • Schäden durch Vorsatz oder mutwillige Beschädigung,
  • Schäden durch Diebstahl oder Abhandenkommen von Sachen,
  • Schäden an Leasinggeräten bzw. Geräten und Anlagen, die ständig zur Nutzung überlassen wurden,
  • Schäden durch den Gebrauch von Luft-, Kraft- oder Wasserfahrzeugen (ausgenommen Ruderboote und Kanus)
    Beachte: Hierunter fällt nicht nur das Fahren bzw. Führen und Halten, sondern auch z. B. das Ein- und Aussteigen.
  • Strafrechtliche Sanktionen infolge von Aufsichtspflichtverletzungen (z. B. Geldbußen- und strafen)

Gruppenunfallversicherung

Entsteht bei der Tätigkeit für den Verein durch einen Unfall eine bleibende körperliche Beeinträchtigung, unterstützt die Unfallversicherung das Mitglied finanziell mit einer Einmalzahlung.
Als Unfallereignis gilt ein plötzlich von außen auf den Körper einwirkendes Ereignis, wodurch unfreiwillig eine Gesundheitsschädigung hervorgerufen wird.
Bleibt die Gesundheitsschädigung dauerhaft, so spricht man von Invalidität – diese ist in der Kernpunkt der Unfallversicherung.

Versicherter Personenkreis

  • alle Mitglieder der Vollversammlungen bzw. der Bezirksjugendring- Ausschüsse und des Vorstandes der Bezirks-, Kreis- und Stadtjugendringe sowie von Arbeitskreisen der BJR- Gliederungen,
  • alle Teilnehmer/ innen an Veranstaltungen der BJR- Gliederungen, 
  • alle Besucher/ innen und Gäste von Einrichtungen, die in der Trägerschaft der BJR- Gliederungen,
  • alle ehrenamtlichen Mitarbeiter/ innen (Jugendleiter/ innen, Betreuer/ innen, sonstige Helfer/ innen) der BJR- Gliederungen. 

versicherte Risiken

  • alle Unfälle, die bei Maßnahmen der Jugendringe auftreten,
  • Unfälle bei sportlichen Betätigungen (auch beim Skifahren oder Selbstverteidigungskursen Aber: es gibt hierzu Ausschlüsse siehe Ziff.5)
  • Unfälle auf dem direkten Weg von der heimatlichen Wohnung zur und von der versicherten Tätigkeit bzw. Maßnahme zurück
  • Tod durch Blitzschlag, Vergiftung (bei Kindern unter 10 Jahren), Ersticken und Ertrinken

Versicherungssummen

  • 20.000 € für den Todesfall (Erwachsene)
  •   5.000 € für den Todesfall (Kinder und Jugendliche)
  • 40.000 € für den Invaliditätsfall (bei 100%)
  •   5.000 € für Bergungskosten
  •        15 € Krankenhaustagegeld und verbessertes Genesungsgeld

wichtige Ausschlüsse

  • Hauptberufliche Mitarbeiter/ innen, auch geringfügig Beschäftigte, d. h. alle, die für ihre Tätigkeit ein steuerpflichtiges Entgelt erhalten (denn diese sind in der Berufsgenossenschaft versichert – Zusatzversicherung möglich)
  • freiberufliche Honorarkräfte, sobald diese den Steuerfreibetrag für ehrenamtliche Mitarbeiter/ innen übersteigen
  • Unfälle auf Wegen von oder zur Veranstaltung, wenn der Weg durch privatwirtschaftliche Erledigungen/ Termine unterbrochen wird
  • Unfälle bei der vorsätzlichen Ausführung oder dem Versuch von Verbrechen oder Vergehen
  • Unfälle auf Fahrtveranstaltungen mit Fahrzeugen, bei denen es auf die Erzielung von Höchstgeschwindigkeiten ankommt
  • Behandlungs- und Heilkosten sowie Tagegelder
  • Infektionskrankheiten
  • Unfälle, die durch Alkohol-, Medikamenten- oder Drogeneinfluss eingetreten sind (grob fahrlässig)

Beachte: Unfälle mit schweren Verletzungen oder Todesfolge müssen innerhalb von 24 Stunden dem Versicherungsmakler oder der Versicherungsgesellschaft gemeldet werden. (telefonisch, via E-Mail oder Fax)Dabei sind die Angaben zu dem Unfallhergang, Unfallort, Art der Verletzungen, Krankenhaus bzw. behandelnden Arzt wichtig.

Rechtsschutzversicherung

die Rechtsschutzversicherung übernimmt das Kostenrisiko, wenn es um Gerichts- und Anwaltskosten geht.
Der Spezial Straf-Rechtsschutz greift, wenn gegen eine Vereinsperson Strafanzeige gestellt wird oder der Vorwurf einer Vorsatz-Straftat im Raum steht.

versicherter Personenkreis

Die BJR-Gliederungen inkl. der hauptberuflichen, sowie neben- und ehrenamtlichen Mitarbeiter/ innen, Vorstandsmitglieder, jeweils für ihre Tätigkeit gemäß der Satzung des BJR.

Versicherungsleistungen

  • Telefonische Beratung
  • Außergerichtliche Streitschlichtung (Mediation)
  • Gesetzliche Vergütung eines/ r Rechtsanwaltes/ in
  • Gerichtskosten einschließlich Entschädigung für Zeugen und Sachverständige, die vom Gericht herangezogen werden
  • Kosten des Gerichtsvollziehers
  • Kosten für die zur Verteidigung erforderlichen Gutachten/ Gutachter bei Straf- oder Ordnungswidrigkeiten- Prozessen
  • Kosten des Rechtsgegners/ in, soweit der Versicherungsnehmer zu deren Erstattung verpflichtet ist.
  • Nicht erfasst sind Geldbußen und Geldstrafen infolge von Strafverfahren.

Versicherungsumfang

  • Straf- Rechtsschutz
    Verteidigung in Verfahren wg. des Vorwurfes der Verletzung einer Vorschrift des Straf- oder Ordnungswidrigkeiten- Rechts (speziell bei fahrlässiger Körperverletzung bzw. fahrlässiger Tötung).
  • Schadenersatz- Rechtsschutz
    Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen (z. B. Verschulden nach § 823 BGB, wg. Gebäude- und sonstiger Schäden an Grund und Boden).
  • Arbeitsgerichts- Rechtsschutz
    Wahrnehmung rechtlicher Interessen der BJR- Gliederungen aus Arbeitsverhältnissen mit Mitarbeitern/ innen.
  • Sozialgerichts- Rechtsschutz
    Wahrnehmung rechtlicher Interessen der BJR- Gliederungen vor Sozialgerichten in der Bundesrepublik Deutschland. (Sozial-/ Arbeitslosenversicherung)
  • Sonder- Vertrags- Rechtsschutz
    Wahrnehmung rechtlicher Interessen der BJR- Gliederungen aus schuldrechtlichen Verträgen, die zur Aufrechterhaltung des allgemeinen Bürobetriebes (Geschäftsstellen) abgeschlossen wurden (Kauf von Büromöbeln und Material, Reparaturarbeiten u. ä.).
  • Steuer-Rechtsschutz
    Im Falle von Streitigkeiten vor deutschen Finanz- oder Verwaltungsgerichten um Steuern oder Abgaben im betrieblichen Bereich.
  • Spezial- Straf- Rechtsschutz
    Im Falle der Einleitung von  Straf- oder Ordnungswidrigkeitsverfahren für Vergehen, die nur vorsätzlich oder grob fahrlässig erfolgt sein können – auch der Vorwurf einer solchen Tat (z.B. Steuerhinterziehung, Subventionsbetrug, Steuervergehen, unterlassene Hilfeleistung, üble Nachrede u. Ä.)

Versicherungssummen

  • Vereins-Rechtsschutz:   
  • 1.000.000 € je Schadenfall     
  • 100.000 € je Schadenfall weltweit

  • Strafkautionen sind beschränkt auf:
  • 200.000 € innerhalb Europas     
  • 100.000 € weltweit

  • Spezial-Straf-Rechtsschutz:     
  • 500.000 € je Schadenfall

Wichtige Ausschlüsse

kein Rechtsschutz besteht für die Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus:

  • der Abwehr von Schadenersatzansprüchen (ist Sache der Haftpflicht- Versicherung)
  • aus Streitigkeiten mit Zuschussgebern vor Amts- oder Verwaltungsgerichten
  • aus Vertragsstreitigkeiten (Ausnahme sind Arbeitsverträge und, sofern Mietrechtsschutz besteht, Miet- und Pachtverträge, sowie schuldrechtliche Verträge, die der Aufrechterhaltung des Bürobetriebes dienen)
  • Konkurs- und Insolvenzverfahren
  • Streitigkeiten aus dem Vereinsrecht
  • Streitigkeiten wg. Nichtzahlung von Gebühren, Kosten oder Reisepreisen
  • Reine Rechtsberatung, wenn diese nicht zur Abwehr einer Klage dient, die unter den Versicherungsschutz fallen würde
  • Mehrkosten durch Wechsel des Rechtsanwaltes während eines laufenden Verfahrens
    Ausnahme: wenn die Versicherungsgesellschaft dem Wechsel zuvor zustimmt.

Cyber-Versicherung

Wenn Ihre Mitglieder-Datenbank gehackt wird, Ihr System angegriffen wird oder Sie ausversehen an Dritte einen Virus verschicken, dann springt die Cyberversicherung ein.
Sie übernimmt zudem Schäden und Kosten bei Angriffen auf die IT-Sicherheit und deckt die Kosten, die bei Dritten entstanden sind.
In Zeiten der Digitalisierung wird dies immer wichtiger, da das Risiko, Opfer eines Angriffs auf die IT-Sicherheit zu werden, steigt.
Die Cyber-Versicherung übernimmt Kosten im Zusammenhang mit Cyber-Schäden.
Dazu zählen:

Eigenschäden

Eigenschäden, sind Schäden, die in Ihrer eigenen gemeinnützigen Einrichtung entstehen. Versichert sind hierbei:

  • Informationskosten
  • Betriebsunterbrechung durch Hackerangriffe und Wiederherstellung der eigenen IT

Schadenbeispiele: 

  • Der Server Ihrer Einrichtung wird gezielt gehackt.
    Es kommt zum kompletten Systemausfall in Ihrer Einrichtung. Ihre Betriebsunterbrechung ist versichert sowie die Wiederherstellungskosten der Software.
  • Der/Die Vorsitzende/ Geschäftsführer/in verliert sein Notebook mit sensiblen Daten.
    Informationskosten nach dem Bundesdatenschutzgesetz oder ausländischen Bestimmungen gleicher Art, wenn Sie Betroffene über den Verlust der Daten informieren müssen.

Drittschäden

Drittschäden sind Vermögensschäden, die bei Dritten entstehen (= Haftpflichtansprüche). Dabei ist versichert: 

  • Vertraulichkeits- und Datenschutzverletzungen
  • Netzwerksicherheitsverletzungen
  • Digitale Kommunikation
  • E-Payment/ Vertragsstrafen

Schadenbeispiele:

  • Weitergabe von Computerviren 
  • bei unberechtigten Ansprüchen: Abwehr
  • Wenn von Ihrem Computer aus Hacker-Angriffe auf Computer Dritter gestartet   werden.
  • Rechtswidrige digitale Kommunikation (Verstöße gegen Marken-, Persönlichkeits- oder Wettbewerbsrecht)

Abwehrkosten bei behördlichen Datenschutzverfahren

Übernahme der Abwehrkosten, wenn von einer Behörde wegen einer Datenschutzverletzung ein Straf-, Ordnungswidrigkeiten- oder sonstiges behördliches Verfahren eingeleitet wird.

Schadenbeispiel
Eine E-Mail wird an einen falschen Verteiler geschickt. Der Verein hat im Rahmen einer E-Mail-Marketing-Aktion versehentlich ein internes Dokument mit sämtlichen Mitgliederdaten (inkl. Adressdaten und Bankverbindung) mit versendet.
Der komplette E-Mailverteiler erhielt versehentlich die Daten aller Mitglieder. Die erforderliche Meldepflicht an die zuständige Datenschutzbehörde ist aufwendig und teuer.

Service-Leistungen

Hierzu zählen:

  • Krisenkommunikation
  • Forensische Dienstleistungen

Beispiel: 
Im Schadenfall stellt Ihnen der Versicherer Experten zur Schaden- und Ursachenermittlung zur Verfügung. 

Datenmanipulation

Die Datenmanipulation ist ein Baustein, der nicht bei allen Versicherern standardmäßig mitversichert ist. Bei unserem Cyber-Konzept ist die Datenmanipulation für Sie mitversichert, ohne dass Sie dafür extra Versicherungsprämie zahlen.

Schadenbeispiel:
Wird infolge einer Datenmanipulation (z.B. gefälschte Bankverbindung in einer Rechnung) von Ihrem Konto irrtümlich und ohne Rechtsgrund Geld überwiesen, ersetzt Ihnen der Versicherer den hieraus entstandenen Schaden.

Im Fall von Outsourcing Ihrer IT

Selbst wenn Sie Ihre IT auslagern, verbleiben eventuell doch gewisse IT-Bereiche in Ihrer Organisation (z.B. Rechnernetz, Speicher, Website, Scannen, das elektronische Versenden).
Dazu kommt, dass ein geschädigter Dritter primär Ihre Organisation in Anspruch nehmen wird, falls es durch einen Ihrer IT-Dienstleister zu einem Schaden kommen sollte.
Oft gelingt es aus rechtlichen oder tatsächlichen Gründen nicht, sich eventuelle Schadenersatzleistungen von einem IT-Dienstleister wieder zu holen.
Deshalb empfehlen wir Ihnen auch für den Fall, dass Sie Ihre IT teilweise oder ganz outsourcen, eine Cyber-Versicherung.

Voraussetzungen für den Versicherungsschutz

Voraussetzung für den versicherungsschutz ist, dass Sie die notwendigen Maßnahmen zur IT-Sicherheit getroffen haben.

Laden Sie sich hier die Anforderungen an Ihre IT-Sicherheit herunter. 

Anforderungen IT-Sicherheit

Vermögensschadenhaftpflichtversicherung

Die Vermögensschaden-Haftpflichtversicherung deckt reine Vermögensschäden die durch den operativen Geschäftsablauf einem Dritten wiederfahren. Hierüber besteht Versicherungsschutz bei einfacher Fahrlässigkeit für alle tätigen Mitarbeiter. 

Schadenbeispiel: Der Mitarbeiter tätigt eine fehlerhafte Überweisung. Der Betrag kann nicht zurückgefordert werden. Ein Vermögenschaden ist entstanden.

versicherter Personenkreis

Versichert sind sämtliche Vorstandsmitglieder sowie hauptberufliche, neben- und ehrenamtliche Mitarbeiter/-innen von Jugendringen für finanzielle Schäden (Vermögensschäden), die sie in Ausübung ihres Dienstes dem versicherten Jugendring zufügen oder für die Sie privat haftbar gemacht werden. (Eigen- und Drittschadendeckung, sowie die Absicherung des privaten Haftungsrisikos).

Versicherungsgegenstand

Versichert sind solche Vermögensschäden, die dem Versicherungsnehmer von seinen Vertrauenspersonen durch fahrlässige Pflichtverletzung selbst und unmittelbar zugefügt werden (fahrlässiger Eigenschaden).Ebenfalls versichert sind solche Vermögensschäden, für die der Versicherungsnehmer oder eine Vertrauensperson wegen eines bei der Ausübung seiner versicherten Tätigkeit fahrlässig begangenen Verstoßes von einem Dritten aufgrund gesetzlicher Haftungsbestimmungen in Anspruch genommen wird (fahrlässiger Drittschaden). Der Versicherungsschutz umfasst sowohl die Abwehr unberechtigter, als auch die Befriedigung berechtiger Ansprüche.

Versicherungssumme

2.000.000 € für Vermögensschäden
Beachte: Von jedem Schaden hat die jeweilige Gliederung des BJR 500 € selbst zu tragen.
Ausgenommen fahrlässige Drittschäden, hier entfällt der Selbstbehalt

Wichtige Ausschlüsse

Der Versicherungsschutz bezieht sich nicht auf Haftpflichtansprüche,

  • die vor ausländischen Gerichten geltend gemacht werden - dies gilt auch für Fälle eines inländischen Vollstreckungsurteils (§ 722 ZPO)
    - wegen Verletzung oder Nichtbeachtung ausländischen Rechts
    - wegen einer außerhalb der Mitgliedsstaaten der Europäischen Union sowie der Vertragsstaaten des Abkommens über den Europäischen Wirtschaftsraum vorgenommene Tätigkeit
  • aus dem Abhandenkommen von Sachen (sofern nicht ein zusätzlicher Einschluss besteht)
  • aus der Überschreitung von Voranschlägen und Krediten
  • aus der Vermittlung oder Empfehlung von Geld-, Grundstücks- und anderen wirtschaftlichen Geschäften

Directors & Officers (D&O) Versicherung

Die D&O Versicherung schützt die Organe (Vorstand, Geschäftsführer, …) bei fehlerhaften Handlungen die zu einem Schaden gegenüber Dritten geführt haben vor der Vollstreckung in das Privatvermögen.

Schadenbeispiel: Der Vorstand vergisst die rechtzeitige Beantragung der Fördergelder.

versicherter Personenkreis

Die D&O-Versicherung sichert die Vorstände und Geschäftsführer der Bezirks-, Stadt- und Kreisjugendringe des BJR gegen Vermögensschäden ab, die diese dem jeweiligen Jugendring zufügen, also finanzielle Schäden, die der versicherte Personenkreis in Ausübung seiner Tätigkeit versehentlich verursacht, d. h. durch fahrlässiges Verhalten im Sinne von Irr-tum oder Versehen und wofür Sie aufgrund von gesetzlichen Haftpflichtbestimmungen persönlich mit Ihrem Privatvermögen vom Jugendring selbst oder einem geschädigten Dritten in Anspruch genommen werden. Es sind automatisch alle ehemaligen, aktuellen und zukünftigen Organe versichert.

Versicherungsgegenstand

Versichert sind solche Vermögensschäden, die dem Versicherungsnehmer von seinen Organen durch fahrlässige Pflichtverletzung selbst und unmittelbar zugefügt werden (fahrlässiger Eigenschaden).
Ebenfalls versichert sind solche Vermögensschäden, für die der Versicherungsnehmer oder eine Vertrauensperson wegen eines bei der Ausübung seiner versicherten Tätigkeit fahrlässig begangenen Verstoßes von einem Dritten aufgrund gesetzlicher Haftungsbestimmungen in Anspruch genommen wird (fahrlässiger Drittschaden).
Der Versicherungsschutz umfasst sowohl die Abwehr unberechtigter, als auch die Befriedigung berechtigter Ansprüche.

Versicherungssumme

2.000.000 € je D&O-Schaden

Wichtige Ausschlüsse

Der Versicherungsschutz bezieht sich nicht auf Haftpflichtansprüche

  • die sich daraus ergeben oder damit in Zusammenhang stehen, dass Versicherungen oder Versicherungsleistungen nicht oder unzureichend in Anspruch genommen, abgeschlossen oder fortgeführt werden
  • oder sonstige Ansprüche wegen Vertragsstrafen, Bußen sowie Entschädigungen mit Strafcharakter die direkt oder indirekt auf Asbest oder asbesthaltige Materialien zurückzuführen sind oder mit diesen in Zusammenhang stehen
  • vorsätzlich begangene Verstöße, durch welche der Jugendring selbst oder ein Dritter einen Vermögensschaden erleidet.

Haftpflichtversicherung erhöhte Risiken

Folgende Risiken müssen bei der Bernhard Assekuranz individuell angefragt werden oder zusätzlich eingeschlossen werden:

erhöhte Risiken

  • Bootstouren
    Bootstouren in Wildwasserstufe III
  • Canyoning
    Klassische Canyoningtour mit Seil und Gurt. Hier besteht ein Versicherungsschutz über den Betreiber der Canyoning-Firma.
  • Klettern
    Im Nachstieg (Toprope) gesichert an künstlichen Wänden und erschlossenen Klettergärten.
    Bouldern (ohne Seil) max. Absprunghöhe 2 Meter, mit Matten geschützt.
  • Mobile Seilaufbauten
    Slacklines mit Handlauf, Reifen, Netze, Seilrutschen, Trapezschaukeln, Hangelseil als Niederseilpacour ungesichert mit Absprunghöhe bis 1 Meter oder Hochseilpacour mit Seilsicherung der Teilnehmer. Bierkistenklettern Toprope gesichert.
  • Bockerln und Bergroller
    Befahren von Hügeln und Forststraßen auf Sommerrodeln und Rollern mit voller Schutzausrüstung.

Zusatzrisiken

  1. Gastronomie-Risiko für Jugendcafés, Jugendtreffs, jugendfreizeitstätten, Jugendhäuser
    Aus- und Abgabe von Speisen und Getränken in eigener Regie (z. B. Risiko der Lebensmittelvergif-tung). Die Tarifierung erfolgt nach den täglichen Besucherzahlen (durchschnittlich).
  2. Betriebsträgerschaft für Jugendübernachtungs- und Tagungshäuser
    Besitz und/oder Betrieb von Jugendübernachtungs- und Jugendtagungshäusern, Jugendbil-dungsstätten u. ä. Einrichtungen mit Übernachtungsmöglichkeit, Betrieb einer Kantine, Küche, von Speisesälen, Kiosken u. ä. in diesen Einrichtungen, Betrieb von Turn-, Sport- und Spielplätzen in diesen Einrichtungen.
    Die Tarifierung erfolgt nach den täglichen Gästezahlen (durchschnittlich) und der Bettenzahl.
  3. Betriebsträgerschaft für Jugendzeltlagerplätze, Jugendfreizeitstätten, Jugendhäuser
    Besitz und/oder Betrieb von Jugendzeltlagerplätzen.
    Die Tarifierung erfolgt nach der Grundfläche des Platzes.
  4. Erlebnispädagogische Maßnahmen bzw. Risikosportarten
    Besonders gefährliche Aktionen (Abseilen, Kletterwände, Höhlentouren, Rafting, Outdoor/Survival-Training, Hoch- und Niedrigseilgärten etc.) können gegen Zuschlag versichert werden.
  5. Konzert- und Musikveranstalter, Pop-, Rock- und Heavy-Metall-Konzerte
    Durchführung und Organisation von Konzerten.
    Die Tarifierung erfolgt nach der Anzahl der jährlichen Gesamtbesucherzahlen dieser Veranstaltungen.
  6. Vermiet-Risiko an Fremdveranstalter in eigenen Räumen (Fremdveranstalterhaftpflicht)
    eigene Ansprüche gegen Fremdveranstalter. Die Prämien erhalten Sie auf Anfrage.
  7. Bearbeitungs- und Tätigkeitsschäden (für Werkstätten und Betriebspraktika)
    Schäden an fremden Sachen, die durch eine ge-werbliche Tätigkeit an oder mit diesen Sachen ent-standen sind (z. B. durch Bearbeitung, Reparatur, Beförderung, Prüfung u. ä.).
    Beachte: Hier gibt es eine Selbstbeteiligung von 10 %, mindestens 50 € je Schadenfall.
  8. Rennen
    alle Veranstaltungen, bei denen es auf die Erzielung einer Höchstgeschwindigkeit ankommt - da-runter fallen auch Rad-, Ski- und Seifenkisten-Rennen, versichert wird die Durchführung der Veranstaltung und das entsprechende Training.
  9. Schlüssel-Verlust
    kann als Zusatzdeckung an den Grundversicherungsschutz des Haftpflichtrahmenvertrages des BJR oder als Zusatzdeckung in der Dienst-Haftpflicht-Versicherung abgeschlossen werden. Versichert sind das Abhandenkommen und der Diebstahl von Dienstschlüsseln.

Unfallversicherung Zusatzrisiken

Zusatzrisiken

Gruppen-Unfall-Versicherung für haupt- und freiberuflich oder auf Honorarbasis tätige sowie ehrenamtlich tätige Personen
Versichert sind alle Personen, die in irgendeiner Form für den versicherten Jugendring tätig sind.

Versicherungssummen:
- 40.000 € für den Todesfall
- 80.000 € für den Invaliditätsfall (bei 100 %)
- 10.000 € für die Bergungskosten
- 30 € Krankenhaustagegeld und verbessertes Genesungsgeld

Rechtsschutzversicherung Zusatzrisiken

Verkehrs- bzw. Fahrzeug-Rechtsschutz

Zur Wahrnehmung rechtlicher Interessen als Eigentümer, Besitzer, Fahrer oder Halter von PKW´ s, Kombis oder Bussen bis 9 Sitze, Lieferwagen bis 2t und LKW´ s bis 4t Nutzlast u. a. (z. B. Spiel- und Infomobile).Prämienfrei mitversichert ist der Fahrerrechtsschutz (namentlich) für das Führen fremder Kfz. Je versichertes Kfz kann jeweils ein Fahrer benannt werden.

Miet-Rechtsschutz

Zur Wahrnehmung rechtlicher Interessen der BJR-Gliederungen als Mieter/Pächter von Grundstücken, Gebäuden oder Gebäudeteilen.
Die Tarifierung richtet sich nach dem jeweiligen Brutto-Jahresmietwert bzw. der Jahrespacht.

Versicherungssummen: 

  • Je Schadenfall:  300.000€
  • Strafkaution bis: 100.000€

Wartezeiten für die Ergänzungsdeckung: 

  • 3 Monate für Führerschein-Rechtsschutz, wenn es um Verfahren wg. körperlicher oder geistiger Mängel handelt, 
  • 3 Monate für Arbeits-, Wohnungs- und Grundstücksrechtsschutz, 
  • keine Wartezeit für Strafrechts-, Schadenersatz- und Führerscheinrechtsschutz wegen Verletzung einer verkehrsrechtlichen Vorschrift.

Reiseversicherung für Teilnehmer

Dieser Vertrag ist auf die speziellen Bedürfnisse bei Jugendfahrten sowie internationalen Jugendbe-gegnungsmaßnahmen der Gliederungen des BJR zugeschnitten. Hierzu können sich die deutschen Gruppen für Reisemaßnahmen im In- und Ausland sowie auch ausländische Gruppen für die Maßnahmen in Deutschland anmelden(Gruppen ab 5 Personen, max. 90 Tage Aufenthalt – Abweichungen auf Anfrage).
Die gesamte Reiseversicherung gilt weltweit, außer in Kriegsgebieten.
Der Haftpflicht- und Unfallversicherungsschutz ist im Rahmen des Grundversicherungsschutzes des BJR bereits enthalten. Somit ist eine separate Haftpflicht- und Unfallversicherung für Reisen nicht mehr erforderlich. Nachfolgend werden daher nur die weiteren Möglichkeiten aufgezeigt.

Reise-Krankenversicherung

Innerhalb Deutschlands sind deutsche Reiseteilnehmer über die gesetzliche oder private Kranken-versicherung abgesichert.
Im Ausland greift die gesetzliche Krankenversicherung nur im Rahmen der in Deutschland üblichen Regelsätze und nur in Ländern, mit denen ein Sozialversicherungsabkommen besteht.
Ob dies im Reiseland der Fall ist, kann jeweils über die eigene Krankenkasse/-versicherung abgeklärt werden.
Beachte: Die Kosten, die im Ausland für eine Behandlung entstehen, sind oft um ein Vielfaches höher, als die deutschen Regelsätze. Daher ist eine Reise-Krankenversicherung bei Auslandsaufenthalten immer zu empfehlen!
Bei geförderten Maßnahmen ist für einen ausreichenden Unfall- und Haftpflichtversicherungsschutz Sorge zu tragen.

Leistungen:

  • In unbegrenzter Höhe bei allen, während des Auslandsaufenthaltes unvermeidbar und akut entstehenden Krankheitskosten für ambulante und stationäre Behandlungen
  • Die Kosten für schmerzstillende und konservierende Zahnbehandlung bei akut auftretenden Zahnschmerzen, nicht aber für bereits vorhandene Zahnschäden und max. 500 € je Versicherungszeitraum.
  • Für die Rückreise im Krankheitsfall (wird von der gesetzlichen Krankenversicherung nicht übernommen), sofern die medizinische Versorgung in dem entsprechenden Reiseland nicht gewährleistet ist.

Nicht versichert sind bereits bestehende Krankheiten und chronische Leiden (Vorerkrankungen).

Reise-Gepäckversicherung

Versichert sind Schäden und Verluste durch:

  •  Transportmittelunfälle
  • höhere Gewalt
  • Diebstahl
  • Feuer
  • Wasser
  • Skibruch-Risiko (außer Skier ohne Fabriknummer, sowie gemietete und geliehene Skier)
  • Campingrisiko

Versichert wird der Gesamtwert der im Gepäck oder am Körper getragenen Gegenstände bis max. 2.000 €
Wertgegenstände (z. B. Fotoapparat , Videokamera, Musikinstrumente, Radios, Schmuck usw.) bis max. 1.000 €
Reisegepäck mit einem höheren Gesamtwert als 2.000 € kann nur anteilsmäßig ersetzt werden (Un-terversicherung).
Für Wertgegenstände kann kurzfristig eine Spezialversicherung abgeschlossen werden.
Fahrräder sind nur während des Transports (z. B. mit der Bahn) versichert. Eine Zusatzversicherung gegen Fahrraddiebstahl ist möglich.

Nicht versichert ist:

  • Taschendiebstahl
  • Verlieren von Gegenständen
  • Stehen- oder Liegenlassen von Gegenständen
  • Bargeld
  • Fahrkarten
  • Dokumente
  • Mobiltelefone
  • Wertpapiere

Für Schäden an Koffern gilt eine Selbstbeteiligung von 25 €

Reise-Rechtsschutzversicherung

Versicherungsschutz besteht für:

  • Schadenersatz-Rechtsschutz:
    für die gerichtliche und außergerichtliche Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen aufgrund gesetzlicher Haftpflichtbestimmungen (z. B. ein Reiseteilnehmer erleidet durch einen Dritten einen Schaden)
  • Straf-Rechtsschutz:
    für die Verteidigung wegen fahrlässiger Verletzung einer Strafvorschrift oder wegen einer Ord-nungswidrigkeit Rechtsschutz für arbeits- und sozialrechtliche Verfahren, die sich aus Unfällen ergeben, wenn für den Unfalltag Versicherungsschutz gegeben war
  • Vertrags-Rechtsschutz: für die gerichtliche Wahrnehmung rechtlicher Interessen aus schuldrechtlichen Verträgen, die im Zusammenhang mit der angemeldeten Reise abgeschlossen wurden (gilt nicht für Kfz-Mietverträge)

Die Versicherung leistet nicht für Fälle, bei denen es sich um Eigentum, den Besitz oder das Lenken von Kraftfahrzeugen handelt.
Übernommen werden Honorare für Rechtsanwälte (freie Wahl), Kosten für Gerichte, Zeugen und Kosten der Gegenseite (soweit sie zu erstatten sind), sowie Kautionsstellung bei Strafverfahren im Aus-land.

Versicherungssumme je Schadenfall 50.000 €

Reise-Rücktrittskostenversicherung (RKK)

Der Abschluss dieser Versicherung muss spätestens 14 Tage vor Reisebeginn erfolgen.
Versicherte Leistungen:

  • bei Nichtantritt der Reise für die von den versicherten Reiseteilnehmern geschuldeten Rücktrittskosten
  • bei Abbruch der Reise für die nachweislich entstandenen zusätzlichen Rückreisekosten und die hierdurch unmittelbar verursachten Mehrkosten des Reiseteilnehmers

nicht versichert sind:

  • Heilkosten
  • Kosten für Begleitpersonen
  • Kosten für die Überführung Verstorbener (diese sind in der Auslandsreisekrankenversicherung versichert)

Eine Entschädigung wird geleistet, wenn aus folgenden Gründen, der Antritt der Reise oder deren planmäßige Beendigung nicht zugemutet kann:

  • Tod
  • schwerer Unfall oder unerwartete schwere Erkrankung des Reisenden selbst, seines Ehegatten, seiner Kinder, Eltern, Geschwister, Großeltern
  • Impfunverträglichkeit des Reiseteilnehmers
  • Bekanntwerden einer Schwangerschaft des Reiseteilnehmers
  • Schaden am Eigentum des Reiseteilnehmers infolge Feuer, Elementarereignisse
  • „vorsätzliche“ Straftat eines Dritten (wenn Schaden im Verhältnis zur wirtschaftlichen Lage des Reiseteilnehmers erheblich ist oder seine Anwesenheit zur Schadenfeststellung notwendig ist)

Keine Leistungen erfolgen:

  • bei Tod, Unfall oder Krankheit von Angehörigen, die das 75. Lebensjahr vollendet haben
  • für Gefahren des Krieges, Bürgerkrieges oder ähnlicher Ereignisse.

Reiseveranstalterhaftpflichtversicherung

Reiseveranstalter ist, wer mindestens zwei reisetypische Leistungen (Transfer, Übernachtung, Verpflegung, Eintrittskarten, Stadtrundfahrt, …) organisiert und anbietet. Auch wenn die Reise kostenlos angeboten wird. Ferienfreizeiten, Wochenendworkshops, Vereinsausflüge gehören regelmäßig dazu. Der Reiseveranstalter haftet auch ohne Verschulden für alle Schäden, die die beauftragten Dienstleister (Busunternehmen, Hotel, Restaurant, …) den Reiseteilnehmern zufügen.Das gilt auch, wenn die Reise nur vermittelt wird.
Die Haftpflicht-Versicherung des Bayerischen Jugendrings regelt im Rahmen des Grundversicherungsschutzes Ersatzansprüche für Schäden, die von den Mitarbeitern/-innen des BJR und/oder seiner Gliederungen schuldhaft, z. B. durch eine Verletzung der Aufsichtspflicht, verursacht werden.
Die Haftpflichtversicherung der Gliederungen, wenn diese als Reiseveranstalter auftreten, regelt die Schadenersatzansprüche der Reiseteilnehmer/-innen gegen den Reiseveranstalter. Sie ist nicht zu verwechseln mit der Reiseveranstalter-Insolvenz-Versicherung (bei Zahlungsunfähigkeit).

Versicherter Personenkreis

  • Die für den versicherten Jugendring tätigen Leistungsträger und Hilfspersonen (Erfüllungsgehilfen)
  • Mitarbeiter/-innen (z. B. Reiseleiter/-innen) aus ihrer beruflichen Tätigkeit für den Jugendring als Reiseveranstalter

Allgemeine Informationen

Nach dem Reisevertragsrecht haften auch alle Vereine, Verbände und sonstige Organisationen aus ihrer Tätigkeit als Reiseveranstalter für Personen-, Sach- und Vermögensschäden die den Reiseteilnehmern entstehen. Dabei haften Sie nicht nur für selbstverschuldete Schäden, sondern auch für das Verschulden Ihrer Kooperationspartner (z. B. Busunternehmer, Hotels etc.).
Beachte:
Pädagogisch ausgerichtete Freizeitmaßnahmen werden vom Gesetzgeber auch unter „Reisen“ subsumiert.

Reiseveranstalter ist man, sobald man für ein im Vorhinein festgelegtes und ausgeschriebenes Programm mit einem einheitlichen Preis (Pauschalreiseangebot) zwei der folgenden Punkte anbietet:

  • die Reise mit Bus, Bahn, Flugzeug, Schiff etc.
  • den Transfer zum Reiseziel und zurück
  • die Unterkunft am Zielort
  • die Verpflegung
  • die Leitung einer Reisegruppe
  • Zusatzangebote wie Seminare
  • Fortbildungen, Sport- und Sprachkurse etc.

Die Gliederungen des BJR sind also auch bei Freizeitmaßnahmen wie Zeltlager (Anreise, Leitung und Unterkunft), Seminaren und Bildungsmaßnahmen (Unterkunft, Verpflegung, Angebot), sonstigen Frei-zeitmaßnahmen (z. B. Skifreizeiten) oder Jugendbegegnungsmaßnahmen als Reiseveranstalter im recht-lichen Sinne tätig, weshalb die Absicherung durch eine Reiseveranstalterhaftpflichtversicherung notwendig ist.
Wer die genannten Punkte von einem Reisebüro übernehmen lässt und die Reise nur in seinem Programm anbietet, fungiert als Reisevermittler, was allerdings die Haftung nicht ausschließt! Im Versiche-rungsvertrag gilt eine verringerte Prämie.

Versicherungsumfang

Der Versicherer gewährt den versicherten Jugendringen und seinen Bevollmächtigten Versicherungsschutz in ihrer Eigenschaft als Reiseveranstalter, für den Fall, dass sie von Teilnehmern ggf. deren Eltern an von ihnen veranstalteten Reisen für während der Reise auftretende Ereignisse aufgrund der gesetzlichen Haftpflichtbestimmungen privatrechtlichen Inhalts in Anspruch genommen werden (unter Berücksichtigung der jeweiligen Rechtsprechung).

Versicherte Ereignisse:

  • der Tod, die Verletzung oder Gesundheitsschädigung von Reiseteilnehmern (Personenschäden)
  • die Beschädigung oder Vernichtung, aber nicht das Abhandenkommen/Diebstahl von Sachen der Reiseteilnehmer (Sachschäden)
  • die Nichterfüllung von zugesagten Leistungen (Vermögensschäden)

Der Versicherungsschutz umfasst: 

  • die Prüfung der Haftpflichtfrage bzw. Haftpflichtansprüche
  • die Befriedigung berechtigter Schadenersatzansprüche
  • die Abwehr unberechtigter Schadenersatzansprüche
    In diesem Zusammenhang anfallende zivilrechtliche Auseinandersetzungen führt der Versicherer auf seine Kosten im Namen der versicherten Jugendringe durch

Versicherte, typische Tätigkeiten eines Reiseveranstalters:

  • Auswahl der Leistungsträger und Überprüfung ihrer Leistungen
  • Zusammenstellung von Einzelleistungen
  • Beschreibung der Leistungen in Broschüren, Flyern etc.
  • Bearbeitung der Reiseanmeldungen
  • Organisation, Reservierung und zur Verfügungsstellung der Leistungen gemäß Reisevertrag, Ausstellung und Absendung von Reiseunterlagen
  • Beschaffung von Visa, sonstigen Reisepapieren und ausländischen Zahlungsmitteln, sofern diese ausdrücklich Gegenstand des Reisevertrages sind.

Versicherungssummen

Je nach Bedarf des versicherten Jugendringes können zwei Varianten vereinbart werden:

Variante 1:

  • für Personenschäden 7.500.000 €
  • für Sachschäden 750.000 €
  • für Vermögensschäden 75.000 €

Variante 2:

  • für Personenschäden 15.000.000 €
  • für Sachschäden 1.500.000 €
  • für Vermögensschäden 75.000 €

Selbstbeteiligungen

  • bei Sachschäden pauschal 500 €
  • bei Vermögensschäden 10 % jedoch mind. 25 €,max. 500 €

Wichtige Ausschlüsse (auszugsweise)

für Personen-/Sachschäden, die verbunden sind mit:

  • dem Besitz, Halten oder Betrieb von Kraft-, Luft- und Wasserfahrzeugen aller Art, es sei denn, es handelt sich um Fahrzeuge der für den Jugend-ring direkt oder indirekt tätigen Unternehmer (Leistungsträger), die zur Beförderung der Teilnehmer/-innen an einer vom Jugendring veranstalteten Reise benutzt werden
  • dem Betrieb von Hotels, gastronomischen Betrieben oder ähnlichen Einrichtungen durch den Jugendring
  • Krieg oder kriegsähnliche Zustände (Bürgerkrieg, Aufruhr)

für Vermögensschäden aus folgenden Eigenschaften oder Tätigkeiten:

  • Betrieb von Übernachtungshäusern oder sonstigen Unterkünften
  • Durchführung von Reisen mit eigenen Transportmitteln
  • sich ergebene Ansprüche auf vollständige oder teilweise Rückzahlung des Reisepreises, wenn der Preis der bisher erhaltenen Reisedienstleistungen geringer ist, als der Preis der gebuchten Reisedienstleistungen.

Dienstfahrtversicherung

Die Dienstfahrtversicherung sichert die hauptberuflichen und ehrenamtlichen Mitarbeiter/-innen und Vorstände auf ihren Fahrten für die versicherte Organisation mit dem privaten PKW gegen Schäden auf dienstlich angeordneten Fahrten ab.
Wenn bei solch einer Fahrt ein Unfall verursacht wird, muss der Mitarbeiter/Ehrenamtler seine private KfZ-Versicherung mit diesem Schaden belasten. Mit einer KfZ-Dienstfahrt-Versicherung können dienstliche Fahrten mit dem privaten PKW abgesichert werden, so dass der Mitarbeiter/Ehrenamtler im Schadenfall von einer Hochstufung verschont bleibt.

Beachte:
Dienstfahrten sind Fahrten, die im Interesse der Jugendarbeit erforderlich sind. Z. B. Fahrten, um an Sitzungen der Gremien der Gliederungen teilzunehmen, Veranstaltungen oder Seminare durchzuführen und zu organisieren, Teilnehmer/-innen zu Veranstaltungen abzuholen oder heimzubringen, Besorgungen für das Jugendzentrum, den Jugendzeltlagerplatz oder das Jugendübernachtungshaus etc. zu erledigen.
Keine Dienstfahrt ist die tägliche Routinefahrt von und zur Arbeitsstätte.

Voraussetzungen:
Abrechnungen der Dienstfahrten über Reisekostenabrechnung und Eintrag im Dienstfahrtverzeichnis.

Versicherungsumfang

  1. Kaskoversicherung
    beinhaltet die Vollkasko- und Teilkaskoversicherung mit einer Selbstbeteiligung von 150 € je Scha-denfall.
    Vollkaskoschäden sind:
    selbstverschuldete Sachschäden an den Fahrzeugen der versicherten Mitarbeiter, mut- oder böswillige Beschädigung an den Fahrzeugen durch betriebsfremde Personen.

    Teilkaskoschäden sind:
    Brand, Entwendung, Sturm, Hagel, Glasbruch, Überschwemmung, Haarwild. wenn keine Teilkaskoversicherung in der privaten Kfz-Versicherung vereinbart ist.

  2. Insassenunfallversicherung
    Die Insassenunfallversicherung besteht nach dem sogenannten Pauschalsystem, d. h. jede Person im Fahrzeug ist automatisch versichert:
    - 30.000 € für den Todesfall
    - 60.000 € für den Invaliditätsfall
    - Bei mindestens zwei Insassen erhöhen sich diese Summen um 50 % und werden dann durch die Anzahl der im Fahrzeug befindlichen Insassen geteilt.

  3. Rabattverlustverlustversicherung
    Der Vermögensschaden, der dem versicherten Mitarbeiter dadurch entsteht, dass bei einem selbst-verschuldeten Unfall, der eine Beanspruchung seiner privaten Kfz-Haftpflichtversicherung nach sich zieht, der Beitragssatz in dieser angehoben wird (Rückstufung des Schadensfreiheitsrabattes), wird durch diesen Teil des Vertrages aufgefangen.

  4. Verkehrsrechtsschutzversicherung
    Die Verkehrsrechtsschutzversicherung trägt: die Anwaltskosten, die durch die Geltendmachung von Schadenersatzansprüchen entstehen, wenn das Fahrzeug, der Fahrer oder Insassen durch Dritte geschädigt werden (Schadenersatz-Rechtsschutz).
    Die Verteidigung in Verfahren wegen des Vorwurfs der Verletzung einer verkehrsrechtlichen Vorschrift des Straf- oder Ordnungswidrigkeitenrechtes (Straf-Rechtsschutz).
    Die Führerscheinrechtsschutz zur Wiedererlangung der Fahrerlaubnis bei Führerscheinentzug Versicherungssumme 100.000,00 € je Schadenfall

Versicherbare Fahrzeuge

  • PKWs und Kombis (einschl. Kleinbusse bis max. 9 Sitzplätze), die auf Privatpersonen zugelassen sind,
  • Wohnmobile, die auf Privatpersonen zugelassen sind bis max. 3,5 t
  • Lieferwagen bis max. 3,5 t Gesamtgewicht
  • Motorräder und Motorroller mit einem max. Neuwert von 10.000€

Jedoch nur wenn die Fahrzeuge für Fahrten im Auftrag der versicherten Organisation genutzt werden und die Abrechnungen der Dienstfahrten über eine Reisekostenabrechnung und einen Eintrag im Dienstfahrtverzeichnis erfolgt, besteht Versicherungsschutz.

Nicht versicherbare Fahrzeuge

Fahrzeuge von gewerblichen Haltern.

Aber: Die dortige Kasko-Selbstbeteiligung (ohne Anrechnung der eigenen Selbstbeteiligung der Dienstreisekasko-Versicherung) wird erstattet.

Wichtige Ausschlüsse

  • Unfälle, die grob fahrlässig verursacht wurden (darunter fällt z. B. auch Trunkenheit am Steuer)
  • Brems-, Betriebs-, Motor-, Reifen- und reine Bruchschäden
  • Unfälle infolge vorsätzlicher Ausführung von Verbrechen und Vergehen oder bei Fahrten, die ohne Wissen und Willen des Halters vorbereitet, ausgeführt und ausgedehnt werden
  • Unfälle die bei Fahrten zu Privatzwecken, also nicht im Rahmen der Tätigkeit für den versicherten Jugendring, erfolgen; dies gilt auch für Unterbrechung der Dienstfahrt für private Besorgungen und für die tägliche Fahrt von und zur Arbeitsstätte.

Geltungsbereich

Europa (geographischer Begriff)

Beachte:
keine Teilkaskodeckung (Fahrzeugdiebstahl etc.) in den ehemaligen Ostblockstaaten, diese besteht nur über eine eigene private Fahrzeugversicherung!

Inventarversicherung

Die Inventarversicherung deckt Schäden durch Feuer, Leitungswasser, Sturm, Hagel oder Einbruchdiebstahl. Der Versicherungsschutz umfasst alle dem Versicherungsnehmer gehörenden Sachen, die nicht untrennbar mit dem Gebäude verbunden sind.
In der Inventarversicherung wird das gesamte Inventar (Mobiliar, Geräte, Materialien etc.) der Risikoorte gegen die Gefahren Feuer, Einbruchdiebstahl (inkl. Vandalismus), Leitungswasser, Sturm und Hagel versichert. Zusätzlich ist es möglich, das Inventar gegen Glasbruch zu versichern, sowie das Risiko eines Betriebsunterbrechungsschadens nach einem Brand (FBU) in den Vertrag einzubeziehen.

Risikoorte

  • Geschäftsstellen, Jugendinformationsstellen
  • Jugendfreizeitstätten, Jugendzentren, -treffs, -clubs, -cafés
  • Jugendübernachtungshäuser, -tagungshäuser, Jugendbildungsstätten
  • Abenteuer- und Bauspielplätze, Zeltplätze (feste Bauten)
  • Lager, Werkstätten, Fotolabore etc.

Versicherte Gefahren

Feuer

  • Brand, Blitzschlag, Explosion, Anprall oder Absturz eines bemannten Flugkörpers, seiner Teile oder Ladung
  • Beschädigungen der versicherten Sachen durch Löscharbeiten, Niederreißen oder Ausräumen an-lässlich dieses Ereignisses
  • Überspannung und Kurzschluss an versicherten Geräten

Einbruchdiebstahl (inkl. Vandalismus)
Ein Einbruch liegt vor, wenn: 

  • ein Fremder in die versicherten, abgeriegelten Räume unerlaubt eindringt (Aufbrechen oder Ein-steigen, mittels falscher Schlüssel oder anderer Werkzeuge)
  • in einem Gebäude Türen oder Behältnisse aufgebrochen oder zum Öffnen falsche Schlüssel oder Werkzeuge verwendet wurden
  • ein Diebstahl durch Anwendung richtiger Schlüssel ausgeführt wurde, sofern diese durch einen Einbruchdiebstahl erlangt wurden.

Beachte:
Einfacher Diebstahl oder Verschwinden/Abhandenkommen von versicherten Sachen ist nicht versichert. Versichert ist nur der Vandalismus nach einem Einbruch. Dieser liegt vor, wenn der Täter auf einer der obigen Arten in den Risikoort eindringt und versicherte Sachen vorsätzlich zerstört oder beschädigt.

Leitungswasser
versichert sind Schäden am versicherten Inventar, die durch Leitungswasser verursacht werden.
Als Leitungswasser im Sinne der Bedingungen bezeichnet man Wasser, welches aus

  • fest verlegten Zu- und Ableitungsrohren
  • sonstigen mit dem Rohrsystem verbundenen Einrichtungen der Wasserversorgung oder
  • den Anlagen der Warmwasser- oder Dampfheizung
    bestimmungswidrig ausgetreten ist.

Sturm- und Hagel

Als Sturm bezeichnet man wetterbedingte Luftbewegungen, die mindestens Windstärke 8 erreicht haben.
Sturm-/Hagelschäden an den versicherten Sachen liegen vor, wenn deren Zerstörung oder Beschädigung

  • auf der unmittelbaren Einwirkung des Sturmes/Hagels beruht
  • dadurch hervorgerufen wird, dass der Sturm/Hagel Gebäudeteile, Bäume oder andere Gegenstände auf die versicherten Sachen wirft oder
  • die Folge eines Sturmschadens an Räumen oder Gebäuden ist, in denen sich die versicherten Sachen befinden.

Zusätzlich versicherbare Risiken

Glasbruch
Schäden an allen versicherten Scheiben in Fenstern und Türen der Versicherungsräume, auch, soweit sie Gebäudebestandteil sind, an Schrank- und Bilderverglasungen, sowie an Glasplatten jeder Art (kein Plexiglas) durch Zerbrechen, unter Einschluss der Kosten einer etwa erforderlichen Notverglasung.

Elementar
Überschwemmung des Versicherungsgrundstücks, Rückstau von Wasser aus der Kanalisation, verursacht durch starken Regen, Erdbeben, Erdfall, Erdrutsch, Schneedruck, Lawinen, Vulkanausbruch.

Betriebsunterbrechung
Die Einstellung oder Einschränkung des Geschäftsbetriebes als Folge eines versicherten Sachschadens bedeutet, dass die Geschäftskosten wie Gehälter und Miete weitergezahlt werden müssen, der erwartete Geschäftsgewinn bzw. die Einnahmen ausbleiben oder geschmälert werden und Aufwendungen für den Erwerb von Sachen, die der Wieder-in-Gang-Setzung des Geschäftsbetriebs dienen, entstehen.
Diese Kosten werden von der Versicherung maximal zwölf Monate übernommen.

Versicherungssummen

Grundlage ist immer der Neuwert des gesamten, zu versichernden Inventars.

Zum Inventar zählen alle:

  • Möbel
  • Geräte und Anlagen
  • Material (Büromaterial, Werbematerial, Prospekte, Bücher etc.)
  • Lebensmittel, Getränke, Vorräte
  • Werkzeug
  • Spielwaren
  • Zelte und Campingausrüstung
  • eingelagerte Sachen
  • Fremdeigentum (dauerhaft vorhanden)
  • Miet- und Leasinggeräte

Eine Unterversicherung sollte unbedingt vermieden werden.

Wichtige Ausschlüsse

  • In der Feuerversicherung:
    Sengschäden, das sind Schäden an versicherten Sachen, die einem Nutzfeuer oder der Wärme zur Bearbeitung oder sonstigen Zwecken ausgesetzt wurden (z. B. beim Kochen, Braten, Trocknen, Bren-nen)
  • In der Einbruchdiebstahlversicherung:
    Einfacher Diebstahl oder Abhandenkommen
  • In der Leitungswasserversicherung:
    Schäden durch Wasserdampf, Plansch- oder Reinigungswasser, Abwässer, Grundwasser, Hochwasser, Witterungsniederschläge, Rückstau, Ersenkung, Erdrutsch, Schwamm.
  • In der Sturm- und Hagel-Versicherung:
    - Schäden durch Sturmflut oder Lawinen
    - Eindringen von Regen, Hagel, Schnee oder Schmutz in nicht geschlossene Fenster oder andere vorhandene Öffnungen, es sei denn, dass diese Öffnungen durch den Sturm entstanden sind.
  • In der Glasbruchversicherung:
    Schaufensterscheiben, außen angebrachte Vitrinen, Beleuchtungskörper, Aquarien etc. (sofern die Glasbruchversicherung vereinbart ist) nach Vereinbarung können aber große Scheiben oder Schaukäs-ten/Vitrinen gegen Zuschlag versichert werden.
  • Für alle Risiken:
    Schäden durch Kriegsereignisse aller Art, innere Unruhen, Streik, Erdbeben oder Kernenergie.

Risikogruppen

Aufgrund der unterschiedlichen Schadenverläufe werden die jeweiligen zu versichernden Objekte je nach Art des zu versichernden Risikos in 3 Risikogruppen eingeteilt:

a) Verwaltung (einfaches Risiko)
Geschäftsstellen, Büros, reine Verwaltung etc.

b) Bildungs- und Freizeiteinrichtungen (mittleres Risiko)
Jugendübernachtungshäuser, Jugend- tagungshäuser und Jugendbildungsstätten etc.

c) offene Einrichtungen sowie Zeltplätze (schweres Risiko)
Jugendzentren, -treffs, -cafés, Jugend- freizeitstätten, externe Lagerräume, fest eingerichtete Jugendzeltlager plätze und Zelthäuser (ohne Zelte)

Elektronikversicherung

Die Elektronikversicherung ergänzt den Versicherungsschutz der Inventarversicherung um die Risiken des Kurzschlusses, der Bedienfehler oder der Ungeschicklichkeit. Auch der einfache Diebstahl (ohne Einbruch) ist versichert.
Wichtig: Bei Abschluss einer Elektronikversicherung kann der Wert der versicherten Geräte aus der Deckungssumme der Inventarversicherung herausgerechnet werden.

Versicherte Risiken

Die Elektronikversicherung bietet Versicherungsschutz bei Zerstörung, Beschädigung oder Entwendung von elektronischen Geräten und Anlagen durch unvorhergesehene Ereignisse.
Dies können sein:

  • Fahrlässigkeit
  • unsachgemäße Handhabung
  • Bedienungsfehler
  • Vorsatz Dritter
  • Kurzschluss
  • Überspannung
  • Induktion
  • Explosion oder Implosion
  • Brand, Blitzschlag
  • Löscharbeiten eines Brandes
  • Niederreißen, Ausräumen oder Abhandenkommen bei diesen Ereignissen
  • Wasser, Feuchtigkeit, Überschwemmung
  • Einbruchdiebstahl, Diebstahl, Beraubung, Plünderung, Sabotage
  • höhere Gewalt, Elementarschäden
  • Konstruktions-, Material- oder Ausführungsfehler
  • Einwirken auf beweglich eingesetzte Geräte und Anlagen, Transportmittelunfall

Risikoort / Geltungsbereich

Der Geltungsbereich ist auf den im Versicherungsschein genannten Risikoort beschränkt, wobei jederzeit auch mehrere Risikoorte in einem Versicherungsvertrag vereinbart werden können.
Im Schadenfall sind auch die Transporte zur und von der Reparaturwerkstatt mitversichert.
Bei Erweiterung des Versicherungsschutzes auf außerhalb des Versicherungsortes beweglich eingesetzte Geräte (Verleih/Vermietung/Open-Air-Anlagen) gilt die Deckung auch, wenn die Geräte in geeigneten Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeugen mitgeführt werden oder eingebaut sind. Versichert sind die Geräte und Anlagen mitsamt dem Innenleitungsnetz, sobald und solange sie betriebsfertig sind. Außenleitungen und Erdkabel sind nur auf besonderen Antrag hin versichert.

Versicherte Sachen

Die elektronischen Geräte und Anlagen werden in zwei Hauptgerätegruppen aufgeteilt, sowie 2 Son-dergruppen (EDV und zuschlagspflichtige Elektronik):

Gerätegruppe A (Bürotechnik, EDV):

Anlagen und Geräte der Kommunikationsinformations-, Büro- sowie Sicherungs- und Meldetechnik z. B.:

  • Telefon- und Faxanlagen, Gegen- und Wechselsprechanlagen, stationäre Funkstationen, gegen Zuschlag auch schnurlose und Mobiltelefone
  • Computer inkl. Peripherie, Tintenstrahl-, Nadel- und Laserdrucker, Kopiergeräte, Internet-Anlagen inkl. Telefon-Modem, externe Laufwerke, Scan-ner, CD-Rom, EDV-Anlagen bis zu einem Wert von 50.000 €
  • Laptops/Notebooks
  • Diktiergeräte, elektrische Rechen- und Schreibmaschinen, Mikrofilmgeräte, Adressier-, Frankier- und Kuvertiermaschinen, Zeiterfassungsanlagen
  • elektrische und elektronische Kassen und Waagen
  • Alarm- und Brandmeldeanlagen, Zutrittskontrollanlagen.

Gerätegruppe B (Licht- und Saaltechnik):

Anlagen und Geräte der Film/Video-, Ton- und Präsentationstechnik, Beleuchtungstechnik, allgemeine Mess- und Prüftechnik, sowie elektroakustische Anlagen bzw. sonstige elektrische oder elektronische Geräte z. B.:

  • Digitalkameras, Videokameras (Camcorder u. ä.) Videorecorder, DVD-Player, Beamer, Overhead-projektoren, Diaprojektoren, Webcam´s, Monito-re, Fernseher, Video-Foto- und Filmbearbeitungs-plätze
  • Musik-, Stereo- und HiFi-Anlagen, Boxen, Mikro-phone, Mischpulte, PA-Anlagen
  • Sprachlabor, Dolmetscher- und Simultanübersetzungsanlagen
  • Lichtmischpult, Laserstrahler, Stroboskope, Scheinwerfer (keine Lampen, Glühbirnen oder andere Verschleißteile)
  • Strommessgeräte, elektrische und elektronische Werkmaschinen wie Aktenvernichter etc. (kein Werkzeug wie Bohrmaschine, Akkuschrauber oder ähnliches).
  • Software
    Daten, Programme, Datenträger und Kopierschutzeinrichtungen (Dongles).
    Pauschale Versicherungssumme: 10.000 €.

Zuschlagspflichtig und einzeln aufzuführen sind:

- alle Geräte, die verliehen oder vermietet werden

Versicherungssummen

Maßgebend ist, unabhängig vom Alter der zu versichernden Geräte, der aktuelle Listenpreis bzw. Kauf- oder Wiederbeschaffungspreis fabrikneuer Sachen einschl. Fracht- und Installationskosten, sowie der Mehrwertsteuer ohne Rabatte.
Man spricht vom Neuwert der zu versichernden Geräte und Anlagen.

Der Gesamtneuwert der zu versichernden Geräte und Anlagen wird vorsorglich um 10 % erhöht. Damit ist gewährleistet, dass auch die im Laufe eines Jahres neu angeschafften Geräte und Anlagen automatisch mitversichert sind.Werden Neuanschaffungen getätigt, die die 10 % Vorsorge übersteigen, ist eine sofortige Meldung zum Einschluss notwendig, damit es im Schadenfall keine Probleme gibt.
Am Ende eines jeden Versicherungsjahres sollte die Versicherungssumme überprüft werden.
Für die Mitversicherung von Datenträgern oder Software werden pauschale Versicherungssummen zugrunde gelegt.

Wichtige Ausschlüsse

  • Automaten, Haushaltsgeräte aller Art, Werkzeuge
  • Schäden an Lichtquellen (Glühbirnen, Lampen), Magnetbändern, Tonabnehmersystemen, Ver-brauchsteilen in Druckgeräten (Druckerköpfe, Tintenbehälter, Tonerkassette u. ä.) oder sonstigen Verschleißteilen
  • Musikinstrumente, nicht digitale Fotoapparate, Objektive
  • Schäden an Geräten, die zu privaten Zwecken benutzt werden
  • Schäden durch Einbruchdiebstahl oder Diebstahl von Sachen aus Kfz, außer die Sachen waren im verschlossenen Kofferraum oder nicht einsehbaren Lade- oder Innenraum
  • Schäden durch Krieg, Bürgerkrieg, innere Unruhen, Beschlagnahme und Kernenergie
  • Schäden bei unsachgemäß durchgeführten Eigenreparaturen oder eigenen Arbeiten

Selbstbeteiligungen

  • Pauschal gilt je Schadenfall eine Selbstbeteiligung von 50,00 €.
  • Bei Diebstahl oder Abhandenkommen, Diebstahl aus Kraft-, Luft- oder Wasserfahrzeugen gilt eine Selbstbeteiligung von 25 %, mind. jedoch 50,00 €.
  • In der Softwareversicherung pauschal 10 %, mind. aber 250,00 €.

Wichtiger Hinweis: Im Interesse einer schnellen Wiederherstellung nach einem Schadenfall kann die sofortige Schadenbehebung veranlasst werden. Die beschädigten Sachen sind zur Besichtigung bzw. Freigabe durch den Versicherer aufzubewahren. Unabhängig von einer Auftragserteilung ist vorab eine Meldung an die Versicherungsgesellschaft bzw. den Versicherungsmakler abzugeben, sofern die Schadenhöhe voraussichtlich über 2.500 € liegt oder der Schaden von einer betriebsfremden Person verursacht wurde.

Zeltversicherung

Über die Zeltversicherung sind Zelte, Zubehörteile und Zusatzgeräte versichert. Unter anderem sind die versicherten Gegenstände gegen Sturm, Brand, Transport sowie bei der stationären Einlagerung abgesichert. 

Versicherter Gefahren

Die Zeltversicherung bietet Versicherungsschutz bei Zerstörung, Beschädigung oder Verlust der versicherten Sachen durch:

  • höhere Gewalt, insbes. durch Sturm (besteht ab Windstärke 8), Hagel
  • Unfall, d. h. ein unmittelbar von außen plötzlich mit mechanischer Gewalt einwirkendes Ereignis
  • Brand, Blitzschlag, Explosion, Implosion
  • Wasser, Feuchtigkeit, Überschwemmung, Erdrutsch, Lawinen und elementare Ereignisse
  • Einbruchdiebstahl, Unterschlagung, Raub und räuberischer Erpressung
  • mutwillige Beschädigung von Außenstehenden und Vorsatz Dritter (Vandalismus)
  • der Transport von und zu den jeweiligen Einsatz-orten
  • stationäre Einlagerung

Versicherbare Sachen

Versichert sind nur die bei Antrag aufgelisteten Gegenstände wie:

  • Zelte,
  • deren Zubehörteile und
  • Zusatzgeräte.

Geltungsbereich

Der Geltungsbereich kann bei Antragstellung frei gewählt werden

  • Europa (geographischer Begriff)
  • weltweit.

Versicherungssumme

Als Versicherungswert gilt der Betrag, der allgemein erforderlich ist, um im Zeitpunkt des Schadenfalles neue Zelte, Sachen und Geräte gleicher Art und Güte am ständigen Geschäftsort des Versicherungsnehmers anzuschaffen, abzüglich eines den Zustand der versicherten Sachen (Alter, Abnutzung, Gebrauch etc.) entsprechenden Betrages (Zeitwert).

Wichtige Ausschlüsse

  • Schäden beim Auf- und Abbau
  • Beschädigungen durch Teilnehmer/-innen (da dies die Haftpflicht des Verursachers tragen muss)
  • Schäden, die unmittelbar oder mittelbar auf bereits vorhandene Mängel zurückzuführen sind
  • Schäden durch Aufruhr, Plünderung und Kriegsereignisse
  • vorsätzliche Herbeiführung des Versicherungsfalls durch den Versicherungsnehmer
  • gewöhnliche Abnutzung oder Wertminderung

Verhalten im Schadenfall

Wenns doch mal kracht sind wir gerne für Sie da und helfen Ihnen bei der Schadenmeldung. Zudem bemühen wir uns um eine rasche Schadenbearbeitung. 
Was außerdem noch zu beachten ist, finden Sie im Folgenden: 

Allgemein gültige Maßnahmen

  • Alles tun, damit eine Ausweitung/Vergrößerung des Schadens vermieden wird (Polizei, Arzt, Feuerwehr rufen etc.)
  • Immer Namen und Anschrift aller Beteiligten festhalten
  • Schadenumfang schriftlich dokumentieren, wenn nötig mit Skizze und Fotos
  • Bei Minderjährigen Eltern oder Erziehungsberechtigten ggf. den Veranstalter der Maßnahme verständigen
  • Mit Ihrem Versicherungsberater (Bernhard Assekuranzmakler GmbH) sprechen, dort erhalten Sie wertvolle Tipps, um sicherzustellen, dass Sie die Ihnen zustehenden vertragsmäßigen Leistungen vom Versicherer so schnell wie möglich und in richtiger Höhe erhalten
  • Schadenformulare so exakt wie möglich ausfüllen und an den Versicherungsberater senden

Maßnahmen im Haftpflichtschadenfall

  • Nur für schuldhaft verursachte Schäden können Sie ersatzpflichtig gemacht werden – lassen Sie sich keinen Schaden aufdrängen, von dem Sie nichts wissen
  • Kein Schuldanerkenntnis abgeben oder einen Schaden bereits vor Ort ohne Rücksprache mit dem Versicherer bezahlen
  • Bei Schäden in Unterkünften oder an geliehenen Fahrzeugen usw. mit dem Eigentümer oder mit einer eigens hierfür ermächtigten oder beauftragten Person gemeinsam den Schaden besichtigen und schriftlich festhalten – Schadenverursacher ermitteln
  • Der/die Anspruchsteller/-in muss den Schaden beweisen und hierfür Beweismittel vorlegen (Zeugen, Rechnungen etc.)
  • Unbedingt darauf achten, dass der Anspruchsteller nicht willkürlich einen Betrag in Rechnung stellt, sondern dass die Höhe des tatsächlichen Schadens nachgewiesen ist (durch Reparaturrechnung, Gutachten etc.)
  • Möglichst umgehend den Versicherungsberater informieren, sodass unbegründete Schadenersatz-ansprüche abgewehrt werden können
  • Sind beschädigte Sachen/Gegenstände nicht mehr zu reparieren, kann nur der Schadenersatz in Höhe des Zeitwertes erfolgen – der Anspruchsteller muss den Anschaffungspreis glaubhaft nachweisen.

Maßnahmen nach einem Unfallschaden

  • Falls notwendig, sofort erste Hilfe Maßnahmen einleiten, jedoch nur, wenn und soweit der Helfer darin Kenntnisse hat
  • Verletzten zum Arzt bringen oder in ein Krankenhaus transportieren lassen
  • Alle Maßnahmen treffen, damit eine Verschlimmerung des Schadens vermieden wird (z. B. Unfallstelle sichern, Arzt verständigen)
  • Sofortige Meldung an den Unfallversicherer mit den Angaben über Schadenort, Schadentag, ge-schädigte Person, Art der Verletzungen, behandelndes Krankenhaus oder Arzt
  • Bei Unfällen mit Todesfolge oder dauernder Arbeitsunfähigkeit den Versicherer sofort via Mail oder Fax informieren.

Maßnahmen im Rechtsschutzfall

Vor Einschaltung eines Anwaltes mit Ihrem Versicherungsberater (Bernhard Assekuranzmakler GmbH) sprechen, ob eine Kostenübernahme erfolgt.

Maßnahmen um Feuerschadenfall

Unmittelbar und unverzüglich die Feuerwehr und Polizei verständigen und in die sofortige Brandbekämpfung einleiten.

Maßnahmen nach einem Einbruchdiebstahl

  • Polizei unmittelbar nach Entdeckung des Einbruchs verständigen
  • Möglichst nichts berühren bis die Polizei die Einbruchspuren gesichert hat
  • Maßnahmen treffen, um eine Verschlimmerung des Schadens zu vermeiden (z. B. Notschlösser, Notverglasung)
  • Liste der entwendeten Sachen bei der Polizei und der Versicherungsgesellschaft einreichen.

Schäden in der Reiseversicherung

  • Bei Diebstahlschäden ist für die Reisegepäckver-sicherung eine polizeiliche Bestätigung und die Anschaffungsrechnungen notwendig
  • Bei ärztlichen Behandlungen und dergleichen sind die Diagnose des Arztes und die Original-rechnungsbelege einzureichen
  • Angabe eines Kontos, auf welches die Leistung erstattet werden soll
  • Angabe der Nummer der Reiseanmeldung und genauer Schilderung des Schadenherganges
  • Bei Reiserücktritt ist die Reise sofort zu stornieren, sämtliche sachdienlichen Hinweise an den Versicherungsberater (Bernhard Assekuranzmakler GmbH) geben.

Weitere Fragen & Antworten

Sollten Sie auf diesen Seiten nicht ausreichende Antworten auf Ihre Fragen finden, steht Ihnen unser Team der Abteilung Jugend, Bildung, Kultur, Freizeit und Natur gerne zur Verfügung.

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