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Personalmanagement

Talentakquise – Wie Sie im Kampf um die besten Talente gewinnen


Talentakquise

Immer mehr haben Unternehmen mit dem Fachkräftemangel zu kämpfen. Laut dem aktuellen WSI-Report berichten ganze 56 % der befragten Betriebe von Schwierigkeiten bei der Rekrutierung von Fachkräften. Ferner noch stehen diese generell vor der Herausforderung, Arbeitskräfte zu gewinnen.

Das klassische Recruiting stößt hier an seine Grenzen. Stattdessen ist ein nachhaltiger Ansatz erforderlich, der das Problem an der Wurzel packt: die Talentakquise. Anstelle davon, nur offene Stellen zu besetzen, konzentriert sich diese Strategie darauf, Mitarbeiter von Beginn an auf die Unternehmensvision einzustimmen.

Wie auch Sie die Talentakquise einsetzen, um im Kampf um die besten Talente zu gewinnen, zeigen wir Ihnen in folgendem Beitrag. Unter anderem erfahren Sie: Wie sich die Talentakquise vom regulären Recruiting unterscheidet, welche Maßnahmen sich als Best Practices durchgesetzt haben und wie Sie eigene Talentakquisestrategien entwickeln.

Das Wichtigste in Kürze:

  • Die Talentakquise ist ein langfristiger, proaktiver Ansatz im Bereich des Personalmanagements, der darauf abzielt, Mitarbeiter zu finden und zu fördern, die langfristig zum Unternehmenserfolg beitragen.
  • Talentakquise umfasst Maßnahmen wie Employer Branding, den Aufbau eines Talent-Pools, Bewerbungsmanagement, digitales Recruiting und Onboarding.
  • Die Bedeutung der Talenakquise liegt neben anderem in der Definition von Stellen- und Kompetenzprofilen, der Schaffung von Vertrauen und Bindung zu Mitarbeitern und der Entwicklung von Führungs- und Prozesskompetenzen.
  • Als Best Practices für die Talentakquise haben sich maßgeblich das Networking, das Ausweiten auf verschiedene Geschäftsbereiche und die Nutzung von Daten zur kontinuierlichen Prozessoptimierung herauskristallisiert.
  • Die Entwicklung individueller Talentakquisestrategien erfordert die Definition von Zielen, die Analyse des Personalbedarfs, einen Überblick über die Konkurrenz sowie die Identifikation von Alleinstellungsmerkmalen des eigenen Unternehmens.

1. Was ist eine Talentakquise?

Die Talentakquise ist das Pendant zum Recruiting. Während die zweite Strategie dem Entdecken und Einstellen von neuen Talenten dient, fokussiert sich die erste darauf, Talente auf die Unternehmensvision abzustimmen. Das Recruiting kann demnach als kurzfristige und reaktive, die Talentakquise als langfristige und proaktive HR-Strategie begriffen werden.

► zum WSI-Report

 

Synonym für Talentakquise

Oft werden die Begriffe Recruiting oder Personalbeschaffung als Synonym für Talentakquise verwendet. Ebenso werden häufig englische Bezeichnungen wie „Talent Recruiting“, „Talent Acquisition“ oder „Talent Management“ gebraucht.

 

Was ist der Unterschied zwischen Talentakquise und Recruiting?

Recruiting

  • Dient dazu, offene Stellen im Unternehmen zu schließen
  • Bietet kurzfristige Lösung
  • Schaut darauf, ob der neue Mitarbeiter zur Unternehmenskultur passt
  • Fungiert reaktiv
  • Die angeworbene Person identifiziert sich womöglich nicht mit der langfristigen Version des Unternehmens
  • Die angeworbene Person bringt womöglich keine Fachkenntnisse mit, die in Zukunft gefragt sein werden
  • Ist ein Bestandteil der Talentakquise
  • Zielt darauf ab, die Fluktuationsrate zu senken

 

Talentakquise

  • Dient dazu, Personal zu finden und zu fördern, das den Unternehmenserfolg dauerhaft garantiert
  • Zielt auf Fach- und Führungskräfte sowie Spezialisten ab, die das Unternehmen kontinuierlich voranbringen
  • Schaut darauf, dass der Mitarbeiter sich mit der Gesamtvision des Unternehmens identifiziert
  • Fungiert proaktiv
  • Setzt Planung voraus

 

 

2. Was macht Talent Acquisition?

Konkret dient die Talentakquise dazu, passende Kandidaten herauszufiltern, die zukünftig Schlüsselpositionen im Unternehmen einnehmen sollen, um Fachkräftemangel zu vermeiden. In diesem Sinne werden herausragende Mitarbeiter in einer Datenbank vermerkt.

Darunter: leistungsstarke Arbeitnehmer, Werkstudenten und Praktikanten sowie Dritte, die mit dem Unternehmen als Auftraggeber bzw. Auftragnehmer zusammenarbeiteten. Eine hochwertige Talent Acquisition zeichnet sich dementsprechend über einen mittel- bzw. langfristigen Blick auf die Entwicklung des Personals aus. Ziel ist es letztendlich, diese Talente dauerhaft an das Unternehmen zu binden und die Mitarbeiterbindung stets aufrechtzuerhalten.

 

Was gehört zu Talent Acquisition?

 

Was macht ein Talent Acquisition Specialist?

Ein Talent Acqusition Specialist hat das Ziel, eine langfristige HR-Strategie für Unternehmen zu entwickeln. Auf diese Weise erleichtert er Unternehmen den Zugang zu neuen Talenten. In diesem Zusammenhang erfüllt er folgende Aufgaben:

  • Aufbau von Talent-Pools
  • Verhandlung von Vereinbarungen mit Jobbörsen zur Veröffentlichung von Stellenausschreibungen
  • Optimierung der Bewerbererfahrung
  • Umsetzung von Maßnahmen für ein starkes und individuelles Employer Branding
  • Aktive Pflege von Beziehungen zu Kandidaten, um den Kontakt aufrechtzuerhalten.
  • Aktive Suche nach Kandidaten (auch unter bereits Angestellten)

3. Warum Talent Management wichtig ist?

  • Ermöglicht eine klare Ausgestaltung von Stellen- und Kompetenzprofilen. Auf Unternehmensseite dient dies als Grundlage für eine zielgerichtete Personalauswahl. Der Bewerber gewinnt hingegen ein klares Bild vom zukünftigen Arbeitgeber.
  • Gibt Bewerbern einen Leitfaden an die Hand, der alle Schritte des Bewerbungsprozesses beschreibt.
  • Arbeitnehmer sind mittlerweile gut über Ihre Aussichten auf dem Arbeitsmarkt informiert. Wer erfolgreich neue Mitarbeiter anwerben will, muss aus der Masse hervorstechen. Ein innovatives Talent-Management ist dazu entscheidend. 
  • Arbeitet am Beziehungsaufbau und vermittelt so Vertrauen zum Unternehmen.
  • Baut die Führungs- und Prozesskompetenz des Unternehmens aus. 
  • Fördert die Mitarbeiterbindung, die Mitarbeiterzufriedenheit und das Teambuilding bei der vorhandenen Belegschaft des Unternehmens. 
  • Arbeitet Konzepte für die Einarbeitung, Ausbildung, Förderung, Nachfolgeplanung und Entlohnung von Mitarbeitern aus.
  • Schafft Raum für Feedback vonseiten des Personals.
  • Gleicht hohe Fluktuationsraten und damit Wachstumsschwankungen aus.
  • Unterstützt die Geschäftsführung, Prioritäten zu identifizieren und gezielt den Personalbedarf zu decken. 

4. Wie Talente finden? – Das sind die Best Practices für die Talentakquise

  • Networking: Networking ist das Fundament, auf dem die Talentakquise fußt. Denn nur so wird der Kontakt zu neuen Talenten gefördert und gepflegt. Der beste Startpunkt dazu ist eine Branchenveranstaltung. Hier begegnen Sie zahlreichen potentiellen Nachwuchstalenten und erhalten die Möglichkeit, von Ihrem Unternehmen und seinen Zielen zu berichten. Ebenfalls ist das eine großartige Chance, mehr über die persönlichen Ziele der unentdeckten Talente zu erfahren. Halten Sie in diesem Sinne eine passende Stellenbeschreibung bereit, falls Sie einen Kandidaten entdecken, bei dem die Harmonie stimmt.
  • Beziehung aufbauen: Bauen Sie eine Beziehung zum Kandidaten auf. Das gilt auch dann, wenn Sie sich letztlich doch gegen den Kandidaten entscheiden. Immerhin könnte dieser zukünftig genau diejenigen Kompetenzen bereithalten, die Sie in Ihrem Unternehmen derzeit noch nicht benötigen. Außerdem dient der Umgang mit potentiellen Mitarbeitern als Werbung für das Unternehmen. Je besser also das Verhältnis, desto besser die Resonanz nach außen. 
  • Gute Umgangsformen: Zeigen Sie stets gute Umgangsformen bei der Interaktion mit den Kandidaten. Gehen Sie nach der Veranstaltung nochmals auf den Bewerber zu, haben Sie höfliche Nachrichtenvorlagen für Absagen bereit und bedanken Sie sich für die investierte Zeit. 
  • Verhaltensbezogene Fragen im Vorstellungsgespräch: Abgesehen von Hard Skills und der Teamfähigkeit sollten Sie im Vorstellungsgespräch abgleichen, ob der Bewerber mit der Unternehmenskultur, der Geschäftsstrategie und der Vision Ihres Unternehmens d’accord geht. Ein praktisches Instrument sind in diesem Zusammenhang verhaltensbezogene Fragen. Zudem sollte die Antwort des Bewerbers Beispiele enthalten. Untern anderem könnte die Frage wie folgt formuliert sein: „Beschreiben Sie eine Situation, in der Sie Meinungsverschiedenheiten im Team oder mit einem Vorgesetzten hatten. Wie sind Sie damit umgegangen?“ Auf Basis einer solchen Frage haben Sie eine weitaus höhere Wahrscheinlichkeit wertvolle Informationen aus dem Gespräch zu ziehen als bei einfachen Fragen zu Qualifikationen und dem Berufsweg.
  • Referenzen prüfen: Selbstverständlich sollten Sie dennoch nicht die Hard Skills des Bewerbers vernachlässigen. Immerhin muss er seinen Job erfolgreich ausführen können. Dabei gilt es einerseits, die klassischen Referenzen zu berücksichtigen (Zeugnisse, Lebenslauf, Qualifikationen). Andererseits ist es ratsam, Referenzschreiben von Kollegen und Kunden einzuholen. Diese verraten Ihnen mehr als das klassische Arbeitszeugnis. Zum Beispiel, wie er mit seinen Kollegen interagiert oder generell zur Unternehmenskultur beiträgt.
  • Talentakquise auf andere Geschäftsbereiche ausweiten: Je nachdem, wie viel Fachwissen die zu besetzende Stelle erfordert, ist es empfehlenswert, die Talentakquise auf andere Geschäftsbereiche außerhalb des Recruitings und der Personalabteilung auszuweiten. Bestenfalls etablieren Sie die Akquise von Talenten unternehmensweit. Greifen Sie z.B. auf Mitarbeiterempfehlungsprogramme zurück, um einen größeren Talent-Pool abzudecken. Hierbei werden erfolgreiche Weiterempfehlungen durch monetäre Boni oder zusätzlichen Urlaub entlohnt. Dies erhöht nicht nur die Anzahl neuer Talente, sondern steigert außerdem die Mitarbeitermotivation.
  • Automatisierung: Entwickeln Sie automatisierte Verfahren, um Ihren Talentakquiseprozess geschmeidiger zu machen. 
  • Daten nutzen: Sehen Sie jedes Bewerbungsverfahren als Datenerhebung. Nutzen Sie die dort gesammelten Daten, um Ihre Talentakquisestrategie zu reflektieren und zu optimieren.

5. Wie entwickelt man eine eigene Talentakquisestrategie?

Um eine individuelle Talentakquisestrategie zu entwickeln, sollten Sie zunächst Ihre Ziele definieren, den konkreten Bedarf erschließen und einen Überblick darüber gewinnen, wie die Konkurrenz in Ihrer Branche agiert. Folgende Fragen helfen Ihnen dabei:

  • Wie sind wir personell aufgestellt?
  • Gibt es Lücken an entscheidenden Stellen?
  • Wie entwickelt sich die Branche und welche Fachkräfte werden im Zuge dieser Entwicklung erforderlich sein?
  • Wodurch sticht die Konkurrenz hervor?
  • Was ist unser Unique Selling Point?
  • Wo besteht noch Verbesserungspotenzial?

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